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der vorn wie hinten 7 mm nach unten rechtwinkelig umgebogen ift, ruht in einer (J-förmig 3mm imLichten meffenden Laufnuth von 3 mm ftarkem Meffmgblech, deffen oberer wagrechter Schenkel 5 mm unddeffen unterer Schenkel 10 mm von den Seitenwänden des Schrankes abftehen. Der Rahmen kann fo weitnach vorn gezogen werden, dafs die Schachtel bequem herauszunehmen und zu öffnen ift. Am unterenSchenkel der Laufnuth ragt, in gleichem Abfland von vorn gemeffen, je eine in der Wagrechten liegendekleine Zunge hervor, damit der Meffingrahmen dort aufgehalten wird und nicht ganz herausgezogenwerden kann.
Keiner der Schränke ift unmittelbar an die Wand angebaut, fondern tiberall ift mehr oder wenigerSpielraum geladen, und für den Luftdurchzug ift durch Schlitze, Ausfchnitte und Drahtgeflecht geforgtworden.
Daffelbe gilt von den Einrichtungen im Stadtarchiv zu Frankfurt a. M. und von anderen forgfältigenAusführungen.
Bei Neueinrichtungen follte ftets ein befonderer Werth darauf gelegt werden,dafs das ganze Urkundenarchiv in Fällen der Gefahr leicht fortgefchafft werdenkann. Grofse Schränke find um fo weniger dazu geeignet, als das Gewicht derPergamenturkunden meift fchon ein fehr bedeutendes ift; eben fo wenig wird es inder Eile immer möglich fein, alle Schiebladen herauszuziehen und fortzutragen. Es
TragbareUrkunden-feh reine.
Fig. 19.
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Urkundenfchrank im Stadtarchiv zu Frankfurt a. M. 18 ).1/25 n. Gr.
empfiehlt fich defshalb, tragbare und verfchliefsbare Urkundenfchreine herzuftellen,welche am beften von gleicher Gröfse angefertigt werden und fich einfach fo zu-fammenftellen laffen, dafs die oberen Decken fortlaufende Tafeln bilden.
Fig. 19 18 ) zeigt die tragbaren Urkundenfchreine aus dem Stadtarchiv zu Frank-furt a. M.
Dort find in der Richtung der Fenfleraxen (liehe den Grundrifs in Fig. 32) zvvifchen den Acten-gerüften je 8 >< 3> alfo J e 2 4 Schreine zufammengeftellt und mit einer in der ganzen Länge einmal ge-ftofsenen Tifchplatte aus Eichenholz abgedeckt. Die einzelnen Schreine find 80 cm lang und 74,5 cm breit.Die unteren Schreine flehen nicht unmittelbar auf dem Fufsboden (Cementeflrich), fondern auf Lagerhölzern.Eine gemeinfehaftliche Fufsleifte läuft um die 24 Schreine herum. Die Höhe, von Oberkante der zumAufheben eingerichteten Fufsbodentafeln bis Oberkante der Tifchplatte gemeffen, beträgt l, 2 i m. DieSchreine find der Hauptfache nach in Tannenholz ausgeführt; die feitlichen Wandungen find 32 mm,die Böden 20 mm und die Decken 25 mm ft a rk. Jeder Schrein hat 3 Schiebladen, deren auf 2 / 3 derSchiebladenhöhe, zu beiden Seiten 12 mm breite und 20 mm hohe aufgefchraubte eichene Leiften zwifchen22 mm hohen und auf die Seitenwände der Lade aufgefchraubten Leiften leicht und gut laufen. Die vor-deren und hinteren Wände der Schiebladen find 16 mm, die feitlichen 12 mm ftark. Je zwei Knöpfe ander vorderen und hinteren Seite dienen zum Aufziehen der Schiebladen in beliebiger Richtung, und je