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Gebäude für Sammlungen und Ausstellungen
Entstehung
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zum Verfchliefsen eingerichtet wurden, aufzuftellen. Diefe Schränke erhalten dannin den äufseren und inneren Wandungen, fo wie in den Thüren OefTnungen, durchwelche die Luft durchziehen kann, während dem Eindringen von Infecten und Un-geziefer durch Ueberfpannen diefer OefTnungen mit Drahtgeflecht oder Straminmöglichfl vorgebeugt wird.

Die Urkunden felbft finden wir darin in verfchiedener Weife aufgeteilt odergelegt, und zwar:

i) In Fascikeln, von denen jeder, je nachdem es der chronologifche Ab-fchnitt verlangt, eine oder mehrere Urkunden enthält. Diefe Fascikel werden mitBindfaden zugefchnürt. Wenn auch auf diefe Weife die Urkunden ziemlich vorStaub und die Siegel bei forgfältiger Einlage vor Befchädigung bewahrt bleiben, foift diefe Aufbewahrungsart doch nicht fehr zu empfehlen, weil die geringfte Sorg-lofigkeit in der Handhabung üble Folge haben mufs und das Auf- und Zubindenviele Zeit und Mühe in Anfpruch nimmt.

Fascikel.

Fi%

ürkundenfehrank nach Burkkardt 1T ).

n. Cr.

Umfchläge

2) In Umfchlägen von ftarkem Papier oder leichtem Pappdeckel(Fig. 5 17 ). Jede Urkunde erhält ihren befonderen Umfchlag, der diefelbe, fo wiedas Siegel vollftändig umgiebt. Soll ein Umfchlag mehrere Urkunden aufnehmen, Pappdeckel,fo empfiehlt es fich, denfelben im Rücken ein- oder mehrere Male zu brechen. DasFormat der Umfchläge erfcheint in zwei bis drei Gröfsen, und es flehen die Um-fchläge in der chronologifchen Folge, wie Bücher, neben einander. Urkunden, welchewegen aufsergewöhnlicher Gröfse nicht dort untergebracht werden können, find dannin einem befonderen Schrank zu verwahren.

17 ) Nach: Archival. Zeitfchr., Bd. i, S. 207.