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Auch in diesem Bilde ist dieser Theil bei der grösstenBestimmtheit der Form in den stürzenden brandenden Wel-len mit solcher Leichtigkeit behandelt, dass diese Behand-lung wie ein Spiel erscheint und alle Schwierigkeitenvergessen lässt; ich wüsste keinen Marinemaler, der indieser Beziehung eine grössere Meisterschaft zeigte odergezeigt hätte.
Fasse ich den Eindruck zusammen, den diese obengeschilderten Bilder auf mich gemacht haben, so muss ichgestehen, dass in der Zeit vor 1861 Andreas Achenbachder einzige Künstler ist, welcher in seiner naturalistischenRichtung so vielseitig und in seiner Vielseitigkeit so überallmeisterhaft erscheint, welcher die höchste Virtuosität undBravour der Technik so durchaus nur in wirklich künst-lerischem Sinne und zu künstlerischem Zwecke anwendet,dass wohl keine andere Nation seines Gleichen in diesemFache aufweisen kann. —.
Indem ich in den Werken von J. W. Schirmer undAndreas Achenbach die zwei berühmtesten Landschafts-maler der Düsseldorfer Schule geschildert habe, bin ich vonden Anfängen auf die spätere Zeit hinübergesprungen; esbleiben mir jedoch noch einige Künstler zu nennen, derenbedeutendste Werke in die solcher Weise schnell über-gangene Periode fallen. Ich erwähne hier ältere Bildervon Caspar Scheuren in Düsseldorf, worin die Eigenthüm-lichkeit dieses, zur Zeit der Anfänge der DüsseldorferSchule hochberühmten Meisters sich in günstiger Weisezeigen.
Caspar Scheuren hat in seinen besseren Werken eineungewöhnliche Eleganz und feine Behandlung bei einerklaren, anmuthigen Farbe, welche seine Bilder sehr gefälligmacht; dabei ist in diesen früheren Werken eine gewissepoetische Stimmung, welche, fern von der trübseligen Trauerso vieler Düsseldorfer Künstler aus jener Zeit, dennoch
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