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einer Composition, welche trotz ihrer Wunderlichkeit undtrotz des gänzlichen Mangels an Natürlichkeit im Ganzenund im Einzelnen einen grossartigen Eindruck macht. Mitgänzlicher Verachtung aller malerischen Wirkung, ja, mansollte fast glauben, mit absichtlicher Verachtung richtigerZeichnung ist dieses Bild ausgeführt, aber der poetischeGedanke darin spricht sich mit einer eigenthümlichenEnergie aus.
Am wenigsten gefallen mir die Bilder, in welchen derMeister sich bemüht, natürliche Gegenstände zu behandeln.Italienische und Schweizer - Landschaften, besonders dieletzteren, sind denn doch gar zu unvollkommen dargestellt,als dass sie erfreuen könnten. Auch in diesen fehlt nichtder grossartige Zug, man sieht die energische originelleKünstlerseele sich darin äussern, aber in einer Form, welchezurückstösst.
Bilder von Rhoden und einige von Anderen zeigendas Werk von Nachahmern der Koch'schen Kunstweise,welche der neueren und heutigen bereits so durchaus fremdund fern steht, dass sie schon ganz einer abgeschlossenenEpoche anzugehören scheint und hauptsächlich eine kunst-historische Bedeutung hat.
Koch und seine Zeit- und Kunstgenossen sind wesent-lich Zeichner, Linie und Form sind die Elemente ihrerKunst, die Farbe, den Zauber des Lichtes und den flüch-tigen Reiz, welche diese der Landschaft verleihen, durchdie Kunst wieder zu geben, blieb späteren Künstlern vor-behalten. Ein tüchtiges Bild in dieser stylvollen, strengzeichnenden Weise ist eine italienische Landschaft vonFerd. v. Olivier (gest. 1814), einem nur wenig bekanntenKünstler.
Von dem gänzlich flachen und inhaltslosen Idealismus,aus welchem die Regeneratoren unserer Kunst sich undihre Nachfolger retteten, geben die „Landschaft mit einemgriechischen Brautzuge" von Ph. F. Hetsch (geb. 1758) und