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Deutsche Maler : von Asmus Jakob Carstens an bis auf die neuere Zeit
Entstehung
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wie das vorgenannte des Autors. „Der Wilddieb" scheinteine Scene aus einem Roman von Walter Scott wiederzu-geben und ist ein Bild von schwerer Farbe und harterBehandlung. Ein Bild „Indianer flüchten vor einem Prairie-brande" gehört zu den ethnographischen Schilderungen aus

des Künstlers Heimath, deren Wahrheit ich nicht beur-

Itheilen kann.

Unter den sehr zahlreichen Zeichnungen, welche Ritterhinterlassen hat, finden sich höchst vollendete Blätter.Schon in den frühesten Zeichnungen, noch aus den Jüng-lingsjahren des Künstlers, offenbart sich ein ausserordent-liches Talent, eine grosse Schärfe der Auffassung- und auf-fallende Gewandtheit der Darstellung, so in „Der Ueber-bringung der Nachricht vom Siege bei Leipzig durch einenHausirer", einem Blatte aus des Künstlers erster Studien-zeit. Eine.der bedeutendsten unter den Zeichnungen stellteine „Post-Passagierstube am frühen Morgen" dar, eineDarstellung voll köstlichstem komischen Humors, lächerlichohne Carricatur.

Adolf Tidemand's Kunst schildert fast durchaus nor-wegische Begebenheiten und Situationen, mit seiner Cha-rakteristik und vortrefflicher Farbe und Behandlung.

„Die Haugianer", ein Familien-Gottesdienst einer nor-wegischen religiösen Secte,, ist durch Werner's schönenStich verbreitet; zunächst zur Zeit seines Entstehens durchdie vortreffliche Malerei berühmt geworden, behält diesesBild seinen Werth durch den innigen lebendigen Ausdrucktiefer, naiver, religiöser Begeisterung, sowie durch seineschöne Farbe, welche durch einen sehr eigenthümlichen,sehr gut durchgeführten Lichteffect noch bedeutend ge-hoben wird. Aehnliche Stimmungen hat der Künstlerhäufig in anderen Situationen gegeben, wie zum Beispielin der „Hausandacht", doch haben diese häufigen Wieder-holungen derselben Motive dem Künstler die rechte Frischeder Darstellung geraubt und erregen nicht so viel Theil-