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der aus den römisch-deutschen Anfängen hervorgegangenenälteren Münchener Genrebilder zeigen, es ist mehr Schuledarin und eine Spur von Konventionellem, Herkömmlichemin der Zeichnung, Farbe und Behandlung; auch in derAuffassung zeigt sich bald ein Anflug von Sentimentalität,bald eine etwas absichtliche Komik, dennoch aber ist dieserKünstler sehr hoch zu schätzen, und um so mehr, weil erund einige andere Wiener Künstler seiner Zeit mit ihrerRichtung auf das einfach Natürliche sich einer alles be-herrschenden akademisch-idealistischen Kunstrichtung ge-genüber stellten, welche in die inhaltloseste, affectirtesteund alle Wahrheit verläugnende Manier ausging. Wie ichschon sagte, sind nicht alle Werke von Dannhauser gleicherfreulich, in manchen derselben ist eine Art Nachklangjener falschen, süsslichen Poesie, welche nach der soge-nannten Zopfzeit gäng und gäbe wurde, etwas Rührsames,Weichliches, welches auch in unserer poetischen Literatureine grosse Rolle gespielt hat.
So ist sein novellistisches Bild: „Die unterbrochenePfändung im Maleratelier", so auch und mehr noch „DieAbendruhe". Höchst lächerlich und possirlich hingegensind zwei kleinere Bilder, in welchen Atelierscenen ohneviel Mühe und Ausführung einfach erzählt sind, mehr ge-malte Spässe, als eigentlich ernst gemeinte Bilder. Be-sonders ergötzlich ist die Scene, in welcher dem Meister,eine abgeschmackte Figur, welche in beiden Bildern er-scheint und jedenfalls Carricatur einer bestimmten Personist, beschäftigt, ein riesengrosses Nilpferd als Aushänge-Tableau für eine Menagerie zu entwerfen, ein lächerlichesUnheil wiederfährt. Der Thierbändiger tritt nämlich un-versehens in die Werkstatt des Meisters, und sein riesen-grosser Hund, eine Katze verfolgend, welche sich auf desFarbenreibers Nacken geflüchtet hat zu dessen grösstemSchrecken, stürzt unter des emsigen Künstlers Stuhl herund wirft ihn rücklings um, so dass er mit dem Fussedurch das aufgespannte Tableau fährt. Diese alberne Ge-