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Deutsche Maler : von Asmus Jakob Carstens an bis auf die neuere Zeit
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das Regiment, welches zum Siege den Ausschlag gegebenhatte, mit den von demselben eroberten Gefangenen undFahnen defiliren. Das siegesfreudige Selbstbewusstsein dieserReiter und ihres Anführers ist recht warm aufgefasst undtrefflich dargestellt, ebenso die Theilnahme der übrigenTruppen; der noch jugendliche König ist in stolz freudigerErregung und grüsst recht königlich den heranreitendensalutirenden Feldmarschall Gessler, welchem er vor derSchlacht eine spöttische Bemerkung über das Regimentgemacht hatte, das in schlechtem Ansehen bei ihm stand,worauf der alte General ihm nach dem Siege in gleichemTone antwortete. Die Hauptfiguren im Bilde sind allePortraits und sehr gelungen, die Situation und überhauptder ganze Vorgang ist mit überzeugender Wahrheit undNatürlichkeit dargestellt, die malerische Erscheinung desGanzen ist eine sehr reiche, wozu die vielen bunten Fahnenund Uniformen viel beitragen; bei aller Mannichfaltigkeitdes Einzelnen ist jedoch das Ganze vollkommen harmonischund tadellos durchgebildet, mehr, wie dies bei manchenanderen Werken des sehr productiven Künstlers der Fallist. Von geringerer Bedeutung ist seinSeidlitz in Gotha",wo er uns eine zahlreiche Versammlung von Gefangenenunkriegerischer Art zeigt, das Anhängsel eines französischenTruppencorps, welches der rasche Reitergeneral überrumpelthatte. Einige Officiere verschiedener Grade, mehr aber Abbe's,Lakaien, Weiber, Friseure, Köche, Mohren und dergleichenTross, womit sich die damaligen französischen Armeen be-hängten, und welche der preussische General sofort wiederentliess. Das Bild soll eine komische Wirkung machen,allerlei lächerliche Episoden kommen darin vor, indessenist- diese Komik nicht recht frisch und unbefangen und dieDarstellung streift an Carricatur, ohne doch eigentlichcharakteristisch zu sein; es ist durchaus nicht das Leben,welches in dem vorgenannten Bilde herrscht, und auch diekünstlerische Vollendung darin, wie in jenem.

Ein sehr lebendiges, fein durchgeführtes Schlachtenbild