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von äusserlichen Eigenschaften bestand und ohne Zweckund Bedeutung auf sich selbst ruhte, war. in der That einUnding, und wer sie verfolgte, war auf einem hoffnungs-und ziellosen Wege; es musste dieser Weg verlassen wer-den, man musste wieder von innen heraus schaffen lernen,die Form aus der Bedeutung und das Schöne in dem Cha-rakteristischen finden lernen. Diesen Weg zeigte Carstens,,und diesen Weg gingen nach ihm unsere grossen Meister;den Weg führten sie ihre Schüler, und auf diesem Wegeist die deutsche Kunst geworden, was sie ist; möchte sie nur,,unbeirrt durch verlockende Scheintheorie.en, darauf beharren!
Eine besondere Gruppe unter den älteren Kunstwerkenbilden die Werke von Schick, Wächter, Hetsch und denanderen würtembergischen Malern, welche um den Anfangunseres Jahrhunderts gewissermaassen eine eigene Schulebilden, deren Blüthe noch in der akademisch-classischenZeit begann und bis in die Zeit der Romantiker und fastnoch darüber hinausreichte.
Auch in der Geschichte unserer neueren Kunst bildendiese Meister eine besondere Gruppe; sie füllen den Zeit-raum, welcher zwischen der Periode der antikisirenden Kunst-richtung und jener liegt, in welcher die Romantik die Herr-schaft gewann, aber sie bilden kein verbindendes Gliedzwischen diesen verschiedenen Epochen und Richtungen;es ist zwar auch bei diesen Künstlern die Wendung - vomAeusserlichen und Formellen zum Innerlichen und Geistigen,vom Fremden zum Nationalen nicht zu verkennen; sie ist abernicht so entschieden und energisch, wie bei den Deutsch-Römern: Koch, Overbeck und Cornelius.
Diese würtembergi'sche Schule, wenn man sie eineSchule nennen kann, steht in naher Beziehung zu der fran-zösischen Schule ihrer Zeit; David ist von grossem Einflussauf sie gewesen. Auch von der älteren -akademisch-idealenKunstweise haben sie Anklänge behalten, die Lehren der