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Deutsche Maler : von Asmus Jakob Carstens an bis auf die neuere Zeit
Entstehung
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dieser Zeit müssen auch zwei Genrebilder entstanden sein;einKind mit Trauben", lebensgrosse Figur unddie glück-liche Familie", wo beim Klang der Fidel eines Spielmannesdie Mutter ihr jüngstes Kind jubelnd in die Höhe hebt,während die älteren Kinder einen Reihen tanzen und dieGrossmutter vergnügt zusieht. Es war dies wohl eineSchilderung seiner eigenen Familie.

Gegen Ende des Jahres 1857 traf ihn ein schwererSchlag, nämlich der Verlust des Vermögensrestes, der ihmnoch verblieben war. Das Hamburger Haus, welches seineGelder verwaltete, war fallirt und Becker vermochte nurgeringe Summen zu retten. Er hatte bis dahin immerhinnoch einen Rückhalt gehabt, der ihn für Fälle vor Nothschützen konnte, jetzt begann die blasse Sorge in seinemHause das Haupt zu erheben. Eifriger wie je, lag er darumseinem Berufe ob und neben Zeichnungen für den Holzschnitt,beschäftigte er sich literarisch, indem er Kunstkritiken fürdeutsche und französische Zeitungen schrieb. An der Köl-nischen Zeitung war er als Mitarbeiter schon seit dem Jahre1856 thätig. Es entstanden aber in den Jahren 185859 xnoch mehrere Oelgemälde, nämlich:Christus am Oelbergmit dem Engel", lebensgrosses Brustbild; ferner dieselbeComposition in ganzen Figuren, aber .in kleinem Format;dann eine ideale Landschaft (unvollendet) und mehrereAquarelle. 1858 reiste er als Delegirter der DüsseldorferKünstler zur ersten allgemeinen Kunstausstellung nachMünchen, wo er die Ehre hatte, dem König Ludwig I. Be-richt zu erstatten über die Organisation der deutschenKunstgenossenschaft. Für die Kölnische Zeitung schrieb |Becker damals Berichte über diese Ausstellung, welche all-gemeines Aufsehen erregten.

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