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garten wurde vollendet und auch ein zweites Oelgemälde,„Diana und Endymion" entstammt dieser Zeit. (Dieses Bildwurde 1848 in Köln verkauft.) Becker hatte dem BeispielLeutze's und anderer Künstler folgend, die Akademie schonlängere Zeit verlassen und ein Privatatelier gemiethet. Ertrug sich mit dem Plan zu einem ganz bedeutenden Bilde,welches die Hochzeit des Bacchus darstellen sollte. Diesesungefähr sechs Fuss lange, zwei Fuss hohe Gemälde vonüberaus reicher Composition und eine Menge Figuren ent-haltend, vollendete er 1846. Sein Freund August Weberhatte den landschaftlichen Hintergrund gemalt. Dieses Bild,welches 1853 entweder auf der Reise nach Amerika oderin New-York verbrannte, erfreute sich des grossen Beifallsseiner Freunde und scheint auch den Künstler selbst sehrbefriedigt zu haben. Leider sind mir nur die Pausen voneinzelnen Gruppen aus diesem Bilde geblieben, welche keinenvollständigen Begriff von der ganzen Composition geben,wohl aber die ganz vortreffliche Zeichnung der meist unbe-kleideten Gestalten erkennen lassen.
In dieser Zeit scheint sich Becker überhaupt eingehen-der mit der griechischen Mythologie und den griechischenDichtern beschäftigt zu haben, denn eine ausgeführte Blei-stiftzeichnung, „Anakreon unter den Hirten seine Gesängevortragend" sowie mehrere Compositionen griechisch-mytho-logischer Motive wurden in diesem Jahre vollendet. Eine„Madonna mit dem Kinde auf Wolken thronend," (Oelge-mälde, ungefähr drei Fuss hoch, verkauft durch den KölnerKunstverein) entstand auch in diesem Jahre.
In Düsseldorf war im Jahre 1845 von den Künstlerndie sogenannte Mittwochsgesellschaft und der Künstler-Unterstützungsverein gegründet worden. Becker und seine