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Deutsche Maler : von Asmus Jakob Carstens an bis auf die neuere Zeit
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gestellt zu werden. Es werden Sachen genug gemalt undausgestellt und auch verkauft, von denen ich mir sage:so etwas machst du auch und besser. Es kommt nurdarauf an, ob man mittelmässig schlechtes Zeug schonjetzt liefern will, oder lieber später Gutes.

Ich zweifle keinen Augenblick daran, dass ich Gutesmachen kann, wenn vielleicht auch jetzt noch nicht undich bin von meinem Talent ganz versichert, wenn ich auchzugeben muss, dass es wohl Leute giebt, die grösseres be-sitzen. Mein Ziel ist die historische Kunst in ihrer höchstenBedeutung. Du kennst mich und weisst, dass ich nichtleicht etwas Untergeordnetes ambitionire. Dazu gehört aberviel, und es geht eben nicht stufenweise, man muss einenbestimmten Punct wenigstens erreichen, darunter giebt'snichts. Und nun will ich aus dem Gesagten ein resumeziehen: ich möchte noch zwei Jahre mich nicht um's Geld-verdienen bekümmern, dazu brauche ich aber mehr Mittel.Man ist bei dem verdammten Creditwesen genöthigt Sachenzu enormen Preisen anzuschaffen, weil ein Mann, bei demman einmal in der Kreide ist, ein wirkliches Monopol da-durch erwirbt um einen zu prellen.

Ich möchte nun Deinen Rath hören, ob ich nicht rechthandle wenn ich jetzt meine Schulden bezahle. Freilichmacht mir dies einige Sorge, denn so lange ich meinCapital nicht angreife, habe ich wie es auch seiimmer eine dauernde und sichere Existenz, ist es einmalangegriffen, so geht es natürlich decrescendo, je länger, jeschneller.

Ich habe eben Deine früheren Briefe gelesen und kannmich eines peniblen Eindruckes nicht erwehren. UnsereCorrespondenz ist, wenn nicht blos Geldsachen betreffend,