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Die Rheinlandschaft von Nymwegen bis Xanten unter der Herrschaft der Römer : nach den Quellenschriftstellern und eigenen Localforschungen dargestellt
Entstehung
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10.

Millingen ist noch jetzt ein Ueberfahrtsort und Hauberg war einsolcher, so lange dort der Rhein vorbeifloss, bis in die neuere Zeit-

11.

An dein westlichen Strassenarm des rechten Waalufers, bei Gentwurde unter verschiedenen römischen Alterthümern auch ein Steinsargmit Schüsseln aus terra sigillata undSalbfiaschchen entdeckt- Ebensobei Bemmel ein Junokopf (?) aus gebrannter Erde, und bei Oosterhoutrömische Töpfe, Scherben und Münzen. An dem Strassenarm des lin-ken Waalufers fand man, bei Erlekom, eine Münze von Domitian- Le-mans en Janssen, Romeinsche Oudheden bl. 31, 9, 63, 27.

8. Abschnitt.

1.

S. meine Abhandlung: Cleve zur Zeil der Römer i. d. Jahrbb. d.V. v- A. XX11, S. 22 (f.

2.Lersch, Centralmuseum rhnl. Inschr. S. ferner C d. Vries, Cleef-sche Lusthof p. 31; Cleefsche Waterlust p. 125.

3.

Lersch, Centralmuseum rheinl. Inschriften.

Ueber den Fund von Ziegeln mit dem Stempel der V., VI., X.,XV. und XXXI. (soll heissen XXI.) Legion am Schlossberge zu Cleves. Fiedler Geschichten d. Alterthümer des untern Germaniens S. 161 iWagener, Handbuch der Alterthümer S. 187. Vgl. Klein, über dieLegionen in Germania inf. u. deren Denkmäler das. in d. Jahrbb. d- V.v. A. XXV, S. 84, 93.

4.

Ueber sämmtliche Inschriften s. Lersch, Centralmuseum rheinländi-scher Inschriften-

Buggenhagen, Nachrichten etc. S-76 bemerkt noch;Alle Geschicht-schreiber des clevischen Landes stimmen darin iiberein, dass in derNähe von Cleve die Venus mehre Tempel gehabt habe. Einer soll imjetzigen Thiergarten, und zwar in dem pallisadirten Erlenbüschchengestanden haben, und es ist gewiss, dass man daselbst noch einenetwan im Viereck stehenden Wall siehet, der Rudera eines alten Ge-bäudes anzudeuten scheint." S. ferner Pighius, Hercules Prodicius.