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Vorschein. Die Hauptstrasse geht unterdessen immer ingrader Richtung über die Hochfläche an der Colonie Louisen-dorf vorbei nach dem Calcaroerge, wo sich gleichfalls rö-mische Gräber zeigten, und dann weiter nach der Rhein-ebene hinab; bevor wir jedoch ihren ferneren Verlauf imEinzelnen verfolgen , haben wir unsere Aufmerksamkeiteinigen wichtigen Puncten zuzuwenden, an denen die Strasseganz nahe vorbeiführt.
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Der Homerort bei Op gen Born. — lt. Gräber. — Die Hoch-warte des Mo— It. Gräber
warte des fllonterbergcs. — Das Lager bei Neulouiscndorf.
Am Fusse des Hügelzuges, über welchen die Römer-strasse hinführt, da wo jetzt der Hof Op gen Born liegt,bemerkt man in den ausgedehnten Getreidefeldern auf eineziemlich weite Erstreckung den Ackerboden ganz mit kleinenZiegel- und Gefässstücken römischen Ursprungs gemengt:bereits seit Jahrhunderten ist dieser Ort als eine ergiebigeFundgrube römischer Alterthümer wohlbekannt. Um dasEnde des 16. Jahrhunderts waren hier noch die Ueberrestevon Befestigungswerken sichtbar, und man fand eine grosseAnzahl römischer Silber- und Kupfermünzen, Urnen, Lam-pen, Salbfläschchen, thönerne Gefässe verschiedener Art undZiegel mit dem Stempel ATIMETI, sowie angebranntesKorn in der Erde. Ebenso kamen in den folgenden Jahr-hunderten wiederholt römische Ueberbleibsel ähnlicher Art