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Achter Abschnitt.
Die llochwarte von Cleve. — Die Römerstrassc von Clcve nachQualburg. — Alterthümcr zu Berg und Thal. — R. Gräberhei Bedburg. — Castcll und Ansicdlung zu Qualburg. -^Die Römerstrasse von (liialburg nach dem Calcarherge. —Grabhügel bei Rosendahl. — Altcrthümer zu üloyland, Tiliund Louisendorf. — R. Grabhügel.
Kehren wir nun zu dem Puncte der Strasse, von womä wir die beschriebenen Abzweigungen verfolgt haben,nämlich nach Cleve, wiederum zurück. Aus dem schonerwähnten Höhenzuge, auf welchem sich jetzt die StadtCleve ausbreitet, tritt ein etwa i50 Fuss hoher kegelförmigerHügel fast isolirt in das Rheinthal hervor: derselbe zeigtsich ringsum von steilen Abhängen umgeben, und nur ander Südwestseite, wo die Römerstrasse vorbeizieht, durcheinen schmalen Hals mit den übrigen Bergen in Verbindung.Dabei ist es augenscheinlich, dass der natürlichen Isolirungdes Hügels, besonders da wo sich eine schmale Schluchtvon der Rheinebene heraufzieht, durch Menschenhand nach-geholfen wurde, und zugleich wahrscheinlich, dass jenerVerbindungshals, wie noch an seiner Vertiefung zu sehenist, von Gräben durchschnitten war, so dass die Verbindungmit dem anstossenden Terrain auch von dieser Seite zumSchutze der Höhe beliebig unterbrochen werden konnte.Schon die ältesten Sagen des Mittelalters berichten, dass aufdiesem frei stehenden Bergkegel eine römische Burg ge-standen habe, auf deren Trümmern, ähnlich wie 'auf demEltenberge und dem Valkhof bei Nymwegen, später ein