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Die Rheinlandschaft von Nymwegen bis Xanten unter der Herrschaft der Römer : nach den Quellenschriftstellern und eigenen Localforschungen dargestellt
Entstehung
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viele derselben sind in den letzten Jahrzehnten durch denrasch vorschreitenden Äckerbau verschwunden; bedeutendeReste davon trifft man aber noch in der Umgebung derOrtschaften Cranenburg, Cleve, Goch, Calcar, Uedem u.s. w. 6 )

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Die Strassen. Die Ortschaften. Die Befestigungen.Die Landhäuser. Die Oräher.

Nachdem Avir in dem bisherigen Verlaufe unserer Dar-stellungen das Thatsächliche über die unter römischer Herr-schaft in unserm Landstriche begründeten Anlagen festgestellt,und als die beachtenswerthesten derselben 1. die_ Strassen,2. die Ortschaften, 3. die Befestigungen, 4. die Landhäuser und5. die Gräber erkannt haben, betrachten wir diese nun imEinzelnen der Reihe nach näher, um ihren besondern Cha-racter, soweit er aus den sparsamen Ueberbleibseln erkanntwerden kann, in kurzem Umrisse darzustellen.

Die Heerstrasse, welche mit ihren Verzweigungen zwi-schen Xanten und Nymwegen dem Rheine entlang sichausdehnt, ist nur an sehr wenigen Stellen, und stets nurauf kurze Strecken, in ihrer ursprünghehen Anlage nocherhalten. Von Xanten über Marienbaum bis Kehrum fandman vor einigen Jahrzehnten noch bedeutende Ueberrestebei Anlegung der heutigen Landstrasse, und letztere ist indieser Strecke grossentheils auf die Römerstrasse gelegtworden. Auch von Kehrum bis zum Bofe Op gen Born