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Anmerkungen.
1. Abschnitt.
Die ganze Bodengegend gehört dem sogenannten Diluvium an, unddie Sandhügel sind als Meeresdiinen zu betrachten aus der Zeit, wodie See noch, die holländische Niederung bedeckend, bis hier heraufreichte- Ueber die in diesen Dünen vorkommenden grossen Granit-blöcke, die man irrthümlich zuweilen für Reste von Hünengräbern zuhalten geneigt war, habe ich Nachricht gegeben in dem Aufsatz: liebererratische Blöcke am Niederrhein, in den Verhandlungen des naturhisto-rischen Vereins d. preuss. Rheinlande und Westphalens, 11- Jahrg.1854 S. 483 ff.
2.Wir entbehren noch einer genauen chronologischen Bestimmungder Entstehung der einzelnen Wasserläufe sowohl, als der verschiede-nen Richtungen des Hauptstromes in den verschiedenen Zeiten- Einesolche Untersuchung, die nur auf Grund sorgfältiger Localforschungen,mit Benutzung alter Wasserkarten, und durch Erforschung der urkund-lichen Quellen zu Sfande zu bringen ist, würde für die Aufhellung derLocalgeschichte vom entschiedensten Nutzen sein.
3.W. A. van Spaen, Oordeelkundige' Inleiding tot de Historie vanGelderland, D. I, bl. 15. Vgl. G- v. Velsen, Die Stadt Cleve, ihrenächste und entfernlere Umgebung S. 11 ff- u- S. 45 ff.
4.Dass der Rhein zur Römerzeit seinen Lauf nicht so dicht beiXanten vorbei genommen, als er auf Dr. Fiedler's Karte von Xantenund der Umgebung (als Situationsplan zu Ph. Houben's Anliquarium)gezeichnet ist, geht zunächst aus der weiten Erstreckung der römischenGräber nach Nordosten hervor, die sonst den Ueberflutungen desStromes ausgeselzt gewesen wären; worauf schon Dr. Rein, dieröm- Stationsorte und Strassen zwischen Colonia Agrippina und Burgi-natium, S. 56 aufmerksam gemacht hat. Ferner würde, wenn unter-halb Xanten der Strom damals noch in dem alten ^ette, worin jetztnur ein kleines Wasser, die Pisley, vorhanden, seinen Lauf gehabt, wiees ebenfalls die Fiedler'sc\ie Karte angibt, die nahe vorbeiziehende Römer-