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valde altiorem complatiavit, castellum puteumque fecit- Vgl- Fahne, a.a. 0. S. 13. Janssen, Oudh. Med. III, bl. 247.
Janssen, Oudheidk. Mededeel. III, bl. 247.
9.
Janssen, a. a. 0. — Ueber die Auffindung römischer Alterthümerauf dem Berge ist noch hinzuzufügen, dass mir von mehren Seiten dieMittheilung geworden, es seien vor längerer Zeit am südwestlichenAbhänge, ausser den von Zeit zu Zeit vorkommenden germanischenUrnen, auch Urnen mit Sajbfläschchen gefunden worden, die auf römi-schen Ursprung deuten. Ferner soll beim Abbrechen des alten Abtei-gebäudes, nach Aussage eines dabei beschäftigten Arbeiters, ausserUrnen und kleineren Geräthen, die von Kennern für römisch gehaltenwurden, auch ein Sarg von Tuffstein, mit einem Deckel aus demselbenMateriale verschlossen, entdeckt, aber zerschlagen und zu technischenZwecken verkauft worden sein. {„Ket verdient in aanmerking genomente worden, dat lufsteenen doodkislen, in ons vaderland gevonden, steedsRomänsch van afkomst geweest zijn, en dat zoodanige doodkislen opeenen afgestorvene van meer aanzienlijken stand wijzen." Janssen,Oudh. Med. III, bl. 227). Unter den auf dem Berge aufgefundenenSUber- und Kupfermünzen werden mehre gleichfalls als römische Mün-zen bezeichnet, und eine"Goldmünze von.Honorius, welche vor einigerZeit auf der Bergfläche zum Vorschein kam, befindet sich jetzt in Em-merich. Auch mag noch erwähnt werden, dass in einer alten, nichtmehr vorhandenen handschriftlichen Chronik, im"Besitze des ehemali-gen Pfarrers auf dem Eltenberge, von der Auffindung einer weiblichenGötterfigur aus Stein die Rede war. S. ferner Jahrbücher des Vereinsv. Alterthumsfreunden i. Rheinl. X, S. 64. — Im Brunnenhause auf demBerge befindet sich noch gegenwärtig ein grosser viereckiger Sarg ausbuntem Sandstein, der als Wasserbehälter benutzt wird, und ohne Zwei-fel ein römischer Grabsarg ist. Derselbe gehört jedoch nicht demBerge an, und soll ehemals mit noch einigen andern, die auf Höfen inder Umgegend stehen, in einem Kloster zu Emmerich befindlich gewe-sen sein. Er ist ganz übereinstimmend in Material, Form und Grössemit den Römersärgen, die so zahlreich zu Trier gefunden und in den um-liegenden Dörfern gleichfalls zu öconomisch'en Zwecken benutzt wer-den; wahrscheinlich ist er auch dort verfertigt worden. Ich vermuthe,dass er bei Nymwegen gefunden und zu jenen Särgen gehört, von de-nen in der, auf einer im Rathhause zu Nymwegen aufgehängten Tafelbefindlichen, Aufschrift die Rede ist, welche lautet: „Die antiken Tod-tenkisten und die steinernen Statuen, welche vor dem Heselthor, ander Winseling, aufgegraben worden, sind durchRathsbeschlüsse v. 12.,
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