93 ;
Strasse gleichfalls der Ueberschwemmnng ausgesetzt gewesen sein.Endlich ist auch die Benennung jenes Baches, der sich noch indemältesten Bette erhallen, zu berücksichtigen: der Name „Pisley" nämlich,welchen jener Stromrest noch führt, kömmt von dem Celfischen pis,Wasser, und lei, — Bach, woraus zu entnehmen ist, dass bereitsvor dem Mittelaller der Hauptstrom hier nicht mehr vorhanden-
5.S. v. Spaen, Inleiding enz. I, bl. 16,17. Für die angegebene Rich-tung des Rheines zur Römerzeit mag auch der Umstand sprechen, dasssämmtliche Rümerstrasseti nur an der linken Seite dieses alten Rhein-bettes herlaufen, niemals sich aber Spuren auf seiner rechten Seitevorfinden, und ebenso verhält es sich mit der Lage aller römischenOrtschaften, woraus sich ergibt, dass eben jenes Bett, und nicht etwaeiner der nördlich darauffolgenden Arme die Gränze bildete.
6.
S. v. Spaen, Inleiding tot de Hist- v- Gelder!, enz. I, 16; v- Velsen,die Stadt Cleve, etc. S. 12.
7.W. A. v. Spaen, Inl. tot de Hist- v. Gelder!. D. I, bl. 15. Vgl.G. v. Velsen, die Stadt Cleve etc. S. 12.
8.
Bondain, Charterboek I, 2. — W. A. v. Spaen, D. I, bl. 22.
9.
Seinen alten Lauf über Cleve und Ryndern behielt der Rhein bisgegen das 11. Jahrhundert, seit welcher Zeit er mehr nördlich, anSchmidthausen vorbei, floss, und erst seit der Mitte des 13. Jahrhun-derts hat er seinen gegenwärtigen Lauf an Emmerich vorbei. Dagegendauerte die Rheintheilung unterhalb Schenkenschanz bis zu Anfang des18. Jahrhunderts, wo dieselbe durch die Anlage des Canals von Pan-nerden mehr abwärts zu liegen kam. S. J. Smetius, Chronijk van deStad der Batavieren bl. 224.
10.Noch jetzt wird bei Deichbrüchen diese ganze Niederung derartigüberschwemmt, dass das Wasser öfters mehre Fuss hoch über dieChaussee bei Cranenburg ansteigt.
11.
Bondam, Charterboek f,"2, 6-
12.Die ältesten Deichanlagen an Waal und Rhein reichen demnachbis in die ersten Zeiten der Römerherrschaft hinauf, und wurden auch