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Die Rheinlandschaft von Nymwegen bis Xanten unter der Herrschaft der Römer : nach den Quellenschriftstellern und eigenen Localforschungen dargestellt
Entstehung
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B. zu Trier, aus dieser Zeit sein- zahlreich sind; es findetdies seine Erklärung wohl zum Theil in der Unsicherheitder hiesigen Verhältnisse sowie in dem Umstände, dass,wenigstens seit Julian, einzelne Landstriche von den heid-nischen Franken in Besitz genommen, und die schon vor-handenen christlichen Keime wiederum erstickt wurden.Erst als nach dem Sturze der Römerherrschaft die Frankenselbst dem christlichen Glauben zugänglich wurden, erhobensich im 6. und mehr noch im 7. Jahrhunderte einzelneKirchen, wie wir sie um die letztere Zeit z. B. zu Ryndernund Millingen urkundlich vorfinden, während in dem rechts-rheinischen Theile unserer Gegend erst mit dem 8. Jahr-hunderte der christliche Saame durch angelsächsische Mis-sionäre, unter Leitung des h. Wülibrord, eine durchgrei-fende Verbreitung errang. Und von mm an erst hatte aufbeiden Seiten des Stromes in unserer Landschaft jene neue,höhere, alle Weisheit des dahingeschwundenen Alterthumsüberragende Cultur ihre Entwickelung begonnen, von wel-cher der Glaube an den Erlöser des Menschengeschlechtesder Anfang und das Ende ist.

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