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zur Durchführung einer Strasse, sowohl ausserhalb alsinnerhalb der Insel, hinreichend trocken gelegt; der Dammselbst aber konnte meistens als Strasse benutzt werden, wasohne Zweifel auch auf der Strecke zwischen Cleve undTSFymwegen, sowie auf der Insel selbst, der Fall war. 3 )
Nachdem in dieser Art durch Regulirung der Strom-betten die Gegend vor schädlichen Ueberflutungen geschütztwar, konnte die vom Oberrhein kommende grosse Heer-strasse von Xanten aus bis zur botanischen Insel und überdieselbe weiterhin fortgesetzt werden, und zwar erhielt die-selbe zunächst von Cleve an eine Fortsetzung auf demangeführten Stromdamme 'über Mülingen bis nach Nyrn-wegen hinab; von Mülingen aber ging auf die batavischeInsel ein fernerer Arm über, der sich einerseits am rechtenWaalufer vorbei nach Nymwegen wendete, andererseitsdem linken Rheinufer entlang zog, während ein dritterArm über die Insel hin gleichfalls nach dem Rheine ging,so dass sowohl die von Drusus gleichzeitig der Gränze ent-lang angelegten zahlreichen Befestigungen mit einander inVerbindung gesetzt, als auch zu den vorbereiteten Kriegs-operationen gegen die jenseitigen germanischen Völker da-mit der Weg gebahnt war. *) Zu den von Drusus damalsin der angegebenen Absicht aufgeführten Befestigungsanla-gen gehören auf dem rechtem Rheinufer, wie schon frühernäher erörtert, das Castell des Eltenberges und die Hoch-warte des Monferland, auf dem linken das Castell auf demValkhof, die Hochwarte zu Cleve und auf dem Monter-berge, und endlich das Castell zu Ryndern, welches letzterehauptsächlich die Ueberwachung und Beschützung dergrossen Dammanlage zum Zwecke hatte. 5 ) Gleichzeitigmit Errichtung der Strassen-, Damm- und Befestigungs-