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Die Rheinlandschaft von Nymwegen bis Xanten unter der Herrschaft der Römer : nach den Quellenschriftstellern und eigenen Localforschungen dargestellt
Entstehung
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von den Wassern des Rheines nur selten oder gar nicht erreichtwurde; von Gleve an aber, wo die Höhen nach Cranenburghin weit in's Land zurücktreten, finden wir wiederummehre Stromtheihmgen, darunter die beträchtlichste diein Waal und Rhein, welcher die älteste Waal zwischenCleve und Nymwegen, wovon das Wyler Meer noch jetzteinen Rest darstellt, zur Seite steht, und bei den vielfachenUeberschwemmungen, welche die fast alljährlich aus ihrenBetten tretenden Gewässer verursachten, konnte weder voneiner Strassenanlage zwischen Cleve und Nymioegen, nochvon einer Fortsetzung unsrer Strasse über die batavischeInsel hin die Rede sein. Daher liess Drusus zunächsteinen grossen Damm von Cleve an auf dem linken Rhein-und Waalufer bis nach Nymioegen legen, wodurch jenerälteste Waalarm fast ganz trocken gelegt wurde, indemnun die gesammte Wassermasse in einem und demselbenBette verbleiben musste, und daher der Landstrich, welcherjetzt zum Theile den NamenDüffelt" führt, vor den ihnalljährlich heimsuchenden Wasserfluthen gesichert wurde.Ein zweiter Damm wurde gelegt, gleichfalls auf dem linkenUfer des Rheines und auf dem rechten der Waal vonNymioegen bis zu dem von Drusus gegrabenen Verbin-dungscanal des Rheines mit der Yssel; denn aueh hierhatte, hauptsächlich der rechte Flussarm das Bestreben,aus seinem Bette zu treten und d«n oberen Theil der Inselzu überfluten, wie sich, wenn auch Tacitus es nicht aus-drücklich berichtete, aus den noch vorhandenen alten Was-serarmen deutlich ergibt. Auf diese Weise wurde eines-theils erreicht; dass die Gewässer des Rheines, zur Speisungdes obengenannten Rhein-Yssel-Canales in einem und dem-selben Bette verbheben, und anderntheils wurde das Terrain