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Die Rheinlandschaft von Nymwegen bis Xanten unter der Herrschaft der Römer : nach den Quellenschriftstellern und eigenen Localforschungen dargestellt
Entstehung
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die Warte auf dem Monferland, bei Empel, Mehr, aufdem Teufelsberge, dem Schlossberge bei Cleve und demMonterberge. Darunter sind vier auf Berghohen, die beidenandern unten in der Ebene gelegen; erstere erhielten wie-derum ihren natürlichen Schutz durch die rings schroffabfallenden Berghänge, letztere durch die sie von allenSeiten umgebenden Gewässer. Von den künstlichen Um-festigungen der drei verschiedenen Fortificationsanlagen sinduns mitunter noch bedeutende Ueberreste erhalten geblieben.Bei den Lagern zwar sind solche Spuren fast gänzlich ver-schwunden, um so zahlreicher aber sind die sonstigen Ueber-bleibsel, als Geräthschaften, Denksteine, Münzen u. s. w.Auch von den Castellen sind nur mehr sparsame Fortifi-cationsreste vorhanden; dagegen haben die Warten zuweilennoch so deutliche Ueberbleibsel aufzuweisen, dass sich mitgrosser Sicherheit ihre ursprüngliche Anlage daraus erken-nen lässt. Bei den vier Hochwarten sehen wir zunächstauf dem obersten Theile der Berghöhen eine rundliche,aus Erde aufgeworfene Kuppe, meist von nur geringemUmfange, die einen hölzernen Wartthurm trug, von demaus sich eine ungehinderte Aussicht auf die nahe und ferneUmgebung darbot. Der Baum, welcher den Fuss diesesErdaufwurfes umgibt, und zum Aufenthalte der dienst-thuenden Wachtmannschaft, sowie zum Aufbewahren derVorräthe, bestimmt war, hat durchweg nur einen geringenUmfang, und ist an denjenigen Stellen, wo die umgebendenBerghänge keinen hinreichenden Schutz boten, mit ein-oder mehrfachen Wällen und Gräben, die noch durch Pfahl-werk, und an einzelnen Stellen vielleicht durch kleinehölzerne Thürme unterstützt waren, umfestigt. Der Aufgangzu dem so von Natur und Kunst geschützten Puncte ist