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Die Rheinlandschaft von Nymwegen bis Xanten unter der Herrschaft der Römer : nach den Quellenschriftstellern und eigenen Localforschungen dargestellt
Entstehung
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artigen Geräthschaften ans Licht gefördert wurden, diezum Gebrauche des haushohen wie des öffentlichen Lebensim Alterthume gedient haben. Es liessen sich hieran nocheinige kleinere Etablissements anschliessen, die jedoch nichtin die Reihe der Ortschaften zu rechnen und auch ihremNamen nach unbekannt geblieben sind: wir meinen nämlichdie kleinen militärischen Ansiedlungen, welche in der Näheder Warten auf dem rechten Rheinufer, bei 'sHeerenberg,Millingen und Mehr, statthatten, sowie die bei den Ueber-fal ausstellen von Hauberg und Millingen an derWaal durchdie dort gefundenen Alterthümer bekundeten Ansiedlungs-orte, die gleichfalls nur von geringer Ausdehnung waren.

Gehen wir zu den Befestigungen über, so stellen sichuns zunächst drei verschiedene Arten derselben dar, nämlich1. Lager, 2. Castelle, 3. Warten. Von der ersten Art findensich drei, nämlich das Lager bei Noviomagus, zuDorenburgund bei Burginacium: es waren dies stehende Lager, 'diebald zu zeitweiliger Aufnahme von Truppen bei Feldzügendienten, bald auch auf längere Dauer eine stehende Be-satzung hatten. Von der zweiten Art, den Castellen, habenwir vier kennen gelernt, nämlich das Castell auf demValkhof bei Nymwegen, auf dem Eltenberge, zu Ryndernund zu Qualburg. Von diesen liegen die beiden ersterenauf Anhöhen, die beiden andern in der Rheinebene; jene. erhielten ihren natürlichen Schutz durch die ringsum steilabfallenden Gehänge der Bergkuppen, auf denen sie lagen,und die an mehren Stellen noch durch Kunst steiler ge-macht waren, bei diesen diente als natürliches Schutzmitteldas sie umgebende Wasser des Rheins, wozu dann, dortwie liier, die künstlichen Umfestigungen liinzukamen. Vonder diitten Art, den Warten, finden sich sechs vor, nämlich