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Die Rheinlandschaft von Nymwegen bis Xanten unter der Herrschaft der Römer : nach den Quellenschriftstellern und eigenen Localforschungen dargestellt
Entstehung
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entweder noch durch eine besondere kleine Schanze, oderdurch Traversen, die in die engen hinanführenden Thal-schluchten gelegt sind, vertheidigt. Ueberhaupt ist, sowohlbei Anlage der Castelle, wie der Warten, der Grundsatzfestgehalten, die künstlichen Befestigungsmittel nur da ein-treten zu lassen, wo die natürlichen, die überall sorgfältigbenutzt sind, nicht mein' ausreichen, so dass der Grundplafldieser Fortificationsanlagen von dem der Lager sowohl alsder übrigen grossen Bheincastelle um so mehr abweicht,als auch da, wo die künstlichen Schutzmittel auftreten,diese durchweg der natürlichen Beschaffenheit der Locali-täten angepasst und daher in ihrem Plane von den manch-faltigen stets wechselnden Formen der letzteren bedingt sind.Die beiden in der Ebene gelegenen Warten bestehen aushohen, massiven steinernen Thürmen, neben denen sich ein-zelne Etablissements zur Aufnahme der Wachtmannschaftund der Vorräthe befanden. Zu diesen Warten endlichdürften auch die von Nymwegen bis Cleve der Heerstrasseentlang, an erhabenen eine freie Aussicht bietenden Stellengelegenen, kegelförmigen Erdaufwürfe gehören, die aufihrem oberen Theile wahrscheinlich noch ein hölzernesWachthäuschen trugen. 2 )

Ausser den grösseren und kleineren Ortschaften, die wirbisher kennen gelernt, finden sich auch noch die Buderaeinzelner Landhäuser, denen wir besonders häufig nahebei grösseren Orten und in der Nähe der Standquartiereder Truppen begegnen. Zahlreiche Spuren davon findenwir in der Umgebung von Nymwegen, zumal an der Heer-strasse auf dem Hunerberge, sowie an den reizenden Ab-hängen desselben, bei den Dörfern Ubbergen und Beek;ferner auf dem Landvorsprunge, wo jetzt das Dorf Wyler