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grade aus nach Groesbeek und von da, als Fortsetzung dervon der Maas heraufkommenden Strasse, nach "Wyler ging;dieser Umweg wurde benutzt, wenn der Theil zwischen derFrasselter Mühle und Wyler durch Ueberschwemmungungangbar geworden war. 1 ) Von Wyler bis Nymwegenendlich lief die Strasse immer nur über die Höhe, indemdie vorliegende Niederung, der Wassergefahr wegen, zurDurchführung einer Strasse weniger geeignet war. — Vonsonstigen zu der Römerstrasse gehörigen Ueberresten sindnoch zu erwähnen die Rudei'a zweier Meilensteine, vondenen der eine in der Strecke zwischen Nymwegen unddem Holedorn, und zwar nahe bei letzterem Orte, derandere bei Millingen, wo die Strasse über die Waal setzte,gefunden wurde.
Die Ortschaften, welche sich- in unserem Landstrichevorfinden, hegen sämmtlich auf dem linken Ufer des Rheins,und zwar in den Umgebungen der Strasse, der sie in ziem-lich regelmässigen Entfernungen nachfolgen. Wir habensolcher Ortschaften im Ganzen sieben kennen gelernt, näm-lich Castra Herculis, auf der batavischen Insel nahe beimSchlosse Dorenburg, Batavodurum, das auf dem Hügel,auf welchem sich jetzt ein Theil von Nymwegen ausbreitet,gelegen war, und Noviomagus, das sich in geringer Ent-fernung davon, dem Ufer der Waal entlang, durch dieEbene erstreckte; dann Cevelum (j. Holedorn), Arenacum(j. Ryndern), Quadriburgium (j. Qualburg) und Burgina-cium (j. Op gen Born). Die Localitäten, wo diese siebenOrtschaften gestanden, sind seit Jahrhunderten als ergiebigeFundstätten römischer Alterthümer bekannt, aus denen bisden heutigen Tag unzähhge Ueberreste von Gebäulichkeitenund sonstiger Steindenkmale sowie aller der verschieden-