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Die Rheinlandschaft von Nymwegen bis Xanten unter der Herrschaft der Römer : nach den Quellenschriftstellern und eigenen Localforschungen dargestellt
Entstehung
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zum Vorschein, unter denen sich auch Ziegel mit dem Stem-pel LEG VI VICTR, d. i.: Legio sexta victrix, sowieverschiedenes Handwerks- und Hausgeräthe, und Waffenallerlei Art befanden. Insbesondre hervorzuheben ist einvor mehren Jahren gefundenes, wohl erhaltenes Grabmonu-ment, das aus einem steinernen Sarge, und einer viereckigen,6 F. 1 Z. hohen, 2 F. 4 Z. breiten und 8 Zoll dickenKalksteinplatte besteht; die Vorderseite der letztern ist indrei Felder abgetheilt, von denen das oberste den Verstor-benen auf einem Ruhebette zeigt, vor dem ein dreifiissigerrunder Tisch steht, und am Fusse des Bettes befindet sichin unterwürfiger Stellung ein Sclave. In dem unterstenFelde sieht man das Streitross des Verstorbenen mit Deckeund Schild, geführt von einem nackten Sclaven. Das mitt-lere Feld trägt die Grabschrift:

C.IVLIO. ADARI . FP R IM 0 . T R E V ER 0EQ .ALAENORICSTATOR1 . AN . XXVIISTIP . VII . PI. A . S .F.Cd. i.: Cajo Julio, Adari filio, Primo, Trevero, equiti alaeNoricorum, statori, annorum viginti septem, stipendiorumseptem, heres aere suo faciundum curavit. Ausser denvielen der Heerstrasse entlang aufgefundenen Gräbern wur-den besonders auf einem benachbarten Abhänge, der Pire-I berg genannt, ') sehr viele Urnen und verschiedene Anti-caglien ausgegraben: jedoch haben die aufgefundenen Reste,gleich den in frühern Zeiten in der Ebene entdeckten Ge-genständen, keinen Sammelpunct gefunden, und winden theilszerstört, theils nach verschiedenen Richtungen zerstreut.Unter den Ueberbleibseln, welche in den Feldern um den