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Die Rheinlandschaft von Nymwegen bis Xanten unter der Herrschaft der Römer : nach den Quellenschriftstellern und eigenen Localforschungen dargestellt
Entstehung
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Schlosses Rosendahl, wo sich wahrscheinlish wiederum einLandhaus befand, mehre Grabhügel, aus denen einige ger-manische und mehre römische Urnen und andere Anticaglienzum Vorschein kamen; dahin gehören eine grosse schwarzeUrne sowie eine kleinere mit Verzierungen, ein Salbfläsch-chen von blauem Glase, eine Lampe, ein Henkelkrug, beideaus Thon, und ein grünes Glas, ferner zwei Schüsseln austerra sigillata, die eine mit dem Stempel BASSIO, d. i.:Bassi officina, und mehre Stücke metallner Geräthschaften. 8 )Etwa y 2 Meile weiter zweigt sich eine Seitenstrasse nachLinks ab, anfangs als ein breiter Fahrweg, der alsbald denAbhang hinab in einen tiefen Hohlweg übergeht und nachdem Schlosse Moyland führt. Auch lüer stand wahrschein-lich ein römisches Landhaus; man fand daselbst verschiedeneAlterthümer, von denen sich ein Theil in den Sammlungenzu Utrecht befindet, nämlich Schüsseln, worunter eine mitdem Namen CELADVS, Urnen und Lärnpchen aus Thon,eine grüne gläserne Schale, ein gelbes Trinkgläschen, Füss-chen eines Toilettenkistchens, wie es scheint, von Bein;ferner aus Bronze mehre Fragmente von Haarnadeln, Fi-beln, ein Lärnpchen in der Form eines Fusses, eine Schüsselmit angbrannten Menschenknochen, Nägel, Schrauben undHenkchen. 9 ) Diese Ueberreste fanden sich mit einer MengeHolzkohlen, Asche und Knochen in Grabhügeln, deren überhundert den nördlichen Theil der vorbeiziehenden Hügel-reihe bedecken. Auch jenseits der Heerstrasse wurden aufeinem Acker, der zu Louisendorf gehört, verschiedene römi-sche Alterthümer aufgefunden. 10 ) Eine Viertelmeile weiternördlich von Moyland und westlich von dem Dorfe Till,wohin die Fortsetzung jener Seitenstrasse führt, kamen eben-falls römische Gräber und Beste von Gebäulichkeiten zum