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Die Rheinlandschaft von Nymwegen bis Xanten unter der Herrschaft der Römer : nach den Quellenschriftstellern und eigenen Localforschungen dargestellt
Entstehung
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fragmente von terra sigillata, ein Ziegel mit dem StempelSA, Stücke von Hirschgeweihen und andere Reste von Jagd-thieren. Bemerkenswerte ist auch die grosse Menge Eisen-schlacken, welche sich sowohl in dem Dorfe, als in denangränzenden Aeckern zerstreut findet, und wovon noch voreiniger Zeit hei Austiefung des Bodens dicht an der Land-strasse ein grosser Haufe in der Erde gefunden wurde;woher zu vermuthen ist, dass bereits die Römer den in denclevischen Sandhligeln enthaltenen Thoneisenstein ausbeute-ten, und an diesem Orte, der ausserdem in der Nähe einergrossen Strasse günstig gelegen war, ein Eisenwerk besassen.Der Ansiedlungsort mit dem damit verbundenen Castelleführte im Alterthume den Namen Quadriburgium. 6 )

Aus der Nähe von Qualburg geht die Römerstrasseweiter nach Bedburg, wo ehedem mehre römische Gräbergefunden -wurden und wahrscheinlich ein Landhaus gestandenhat; auch fand man daselbst folgende Grabschrift:

MELIPRAECOHHDVM GENVI

TERRAMAVRETANIAPOBRVITTERRAd. i.: Dis manibus (A) eh, praefecti cohortis secundae. Dumgenui(t) terra Mauretania, peregrina(?) obruit terra. 7 )Von da läuft die Strasse in schnurgrader Richtung über dieHochfläche, rechts von dem Hügelzuge, der im Süden dieRheinebene begränzt, und man bemerkt in den jene Hügel-reihe bedeckenden Waldungen, besonders in der Nähe des