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Die Rheinlandschaft von Nymwegen bis Xanten unter der Herrschaft der Römer : nach den Quellenschriftstellern und eigenen Localforschungen dargestellt
Entstehung
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27* Z. Dicke kam zum Vorschein; ein Fragment einesandern grossen Ziegels trägt den Stempel LIM, d.i.: Legioprima Minervia. Der Boden um die Kirche lässt überallzerbröckelte Ueberbleibsel römischen Baumaterials erkennen,und so oft bis zu einiger Tiefe in die Erde gegraben wird,werden römische Rudera zu Tage gebracht. ') Bei Weitemdas bemerkenswertheste Denkmal, welches bereits im vori-gen Jahrhunderte an dem Orte gefunden wurde, ist einVotivstein aus weissem feinkörnigem Dolomit von 3 Fuss1 Zoll Höhe, 2 F. 7 Z. Breite und 2 F. 3 Z. Dicke. Der-selbe trägt an der Vorderseite folgende Inschrift:MARTI . C^MVLOSACRVM . PROSALVTE . TIBER II.CLAVDI. CAESARISAVG . GERMANICA . IMP//////IVES . REMI . QVI .///EMPLVM . C°NSTiT v

ERVNT

d. i.: Marti Camulo sacrum^pro salute Tiberii Claudi Cae-saris Augusti Germanici imperatoris cives Remi, cmi templumconstituerunt. Auf den beiden Nebenseiten sind dichtbelaubte mit einzelnen Beeren versehene Lorbeerzweige ab-gebildet, und die Hinterseite zeigt in einem Eichenkranzemit fliegenden Bändern die Inschrift: O.C.S., d. i.: Obcives servatos. Wir ersehen aus der Inschrift, dass Soldatenaus Rheims in der Champagne, welche damals hier in Be-satzung lagen, ihrem einheimischen Kriegsgotte einen Tempelerrichtet hatten, in welchem der Stein selbst vielleicht zumTräger der Götterstatue bestimmt war, 2 ) Nach der jetzt