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Die Rheinlandschaft von Nymwegen bis Xanten unter der Herrschaft der Römer : nach den Quellenschriftstellern und eigenen Localforschungen dargestellt
Entstehung
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bändigten Usipeten und Tenctern zurückblieben, und gegendiese unternahm daher der Feldherr, bevor er noch dieSee-Expedition antrat, jenen Streifzug bis zur Lippe hin.Nachdem er durch Zurückschrecken und Fernhalten dersel-ben sich nicht bloss für die Hinfahrt den Rücken frei ge-macht, sondern auch für die sichere Rückkehr gesorgt, botihm die Feste auf dem Eltenberge in beiden Beziehungengegen die Angriffe der feindlichen Volksstämme eine sichereund dauernde Schutzwehr. Nicht minder einleuchtend istes ferner, wie nothwendig auch die Befestigung des östlichenAusläufers der Hügelkette wurde, auf deren westlichem Endedas Hauptcastell lag, und zwar um alle feindlichen Bewe-gungen besonders von jener dem Feinde zugekehrten Seitebei Zeiten zu erfahren und nach dem letztern alsogleichmittheilcn zji können, so dass, wie ich bereits an einemandern Orte bemerkte, 5 ) die Hochwarte des Monferlandgewissermassen als Vorposten angelegt war, um die Gegendin der entgegengesetzten Richtung zu beobachten, und dieHügelkette von der Ostseite zu decken, gleichwie es derEltenberg von der Westseite that. 6 )

Diese strategische Bedeutung verloren unsre beiden Berg-höhen allmälig, als die Feldzüge gegen die Germanen nichtmehr von der Spitze der batavischen Insel, sondern weiteroberhalb, direct aus der Nähe von Xanten, unternommenwurden. Es hatten sich nämlich, wie schon bemerkt, dieFlussbewohner, veranlasst durch die wiederholten Ki'iegszügeder Römer in diesen Gegenden, weiter nördlich in's Landhineingezogen, und einen schmalen Uferstrich leer gelassen,den die Römer als ihr Eigenthum betrachteten; hierdurchwar die oben berührte Notwendigkeit für die letztern, ihreKriegsunternehmungen unmittelbar an das befreundete Ge-