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Die Rheinlandschaft von Nymwegen bis Xanten unter der Herrschaft der Römer : nach den Quellenschriftstellern und eigenen Localforschungen dargestellt
Entstehung
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habe, bevor er die Seeexpedition antrat, zuerst noch einenStreifzug gegen die zunächst von der batavischen Inselbis zur Lippe dem Rhein entlang wohnenden Usipetenunternommen; so können wir mit entschiedener Sicherheitals den Ort, wo der Feldherr sowohl die Flotte als dasLandheer zu seiner Unternehmung versammelte, jenen ober-sten Theil der batavischen Insel bezeichnen, welcher nurwenige Minuten vom Fusse des Eltenberges entfernt liegt.Es wird nun ohne weiteres einleuchtend, wie wichtig demFeldherrn diese Anhöhe in strategischer Beziehung, alsStützpunkt seiner Unternehmungen, und wie nothwendigihm die Verwendung derselben zu einer fortificatorischenAnlage erscheinen musste, wenn wir auch nicht wüssten,dass Drusus seine Züge allenthalben durch Anlage von Fe-sten zu sichern eifrigst bemüht war. 4 ) Unter dem Schutzedes Castells auf dem Eltenberge konnten sowohl der Bauder Flotte als alle übrigen Zurüstungen zu dem Feldzugemit Sicherheit betrieben werden, und zu der Kriegsfahrtwar die beim Eltenberge beginnende batavische Insel injeder Hinsicht der geeignetste Ausgangspunct. Wäre derFeldherr bei dem Landzuge weiter oberhalb, etwa bei Xan-ten, sogleich über den Rhein gegangen, so wäre er mittenunter lauter feindliche Völker gerathen, während er, vonder batavischen Insel ausziehend, nur die freundschaftlichgesinnten Bataver hinter sich Hess, und das ganze feindlicheGebiet der Usipeten, ohne im Rücken beunruhigt zu werden,bis zur Lippe und darüber hinaus durchstreifen konnte.Ebenso zog die Flotte auf dem Rheine nur durch das be-freundete Gebiet der Bataver, und gelangte dann auf demCanale weiter in das Gebiet der gleichfalls freundschaftlichgesinnten Friesen, so dass bloss noch im Rücken die unge-