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von 100 rhl. Fuss auf und besass fünf Etagen über einander,von denen die unterste gewölbt, die oberste offen war.Die Mauern der untersten Etage hatten eine Dicke von7 Fuss, nahmen aber in jeder darauffolgenden im Innernan Dicke ab, so dass die umschlossenen innern Räume, vondenen der unterste 20 F. im Durchmesser hatte, in jederfolgenden Etage an Ausdehnung zunahmen. Das obersteStockwerk war ausserdem noch mit einer offenen Gallerieumgeben, von wo aus die nahe und ferne Umgebung bequembeobachtet werden konnte. 18 ). Der Thurm selbst lag aneinem etwas erhöhten Platze in einer durchaus mit Sümpfenund Morasten erfüllten Gegend, wovon noch jetzt die vielenWasserarme, welche den Ort durchziehen, Zeugniss geben. I9 )Das Mauerwerk des Gebäudes war so fest, dass es nur mitder grössten Anstrengung zerstört werden konnte; nach derZerstörung fand man, dass das Ganze auf dicken, mit der Zeitschwarz gewordenen eichenen Pfählen, die in den sumpfigenBoden eingerammt waren, und auf denen ein dicker hölzer-zerner Ring lag, geruht hatte. 20 ) Mehren Mittheilungenzufolge sollen in der Nähe, bei dem Dorfe Mülingen, auchrömische Alterthümer gefunden worden sein. 2 ')
Kaum eine Meile von diesem Thurme, bei dem DorfeMehr, da wo jetzt der Bauerhof Kruisdyk steht, lag einanderer Wartthurm , der in regelmässig - viereckiger Formin die Höhe stieg. 22 ) Derselbe war wie der vorgenanntegleichfalls aus grossen Ziegeln construirt, besass ebenso fünfStockwerke über einander, von denen jedes c. 12 F. imLichten lang und breit und 7 F. hoch war, mit Ausnahmedes Erdgeschosses, welches eine bedeutendere Höhe besass.Die Umfassungsmauern des letztern waren von vorzüglicherStärke, die Mauern der folgenden Etagen mit einer Menge