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Die Rheinlandschaft von Nymwegen bis Xanten unter der Herrschaft der Römer : nach den Quellenschriftstellern und eigenen Localforschungen dargestellt
Entstehung
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der Westseite, dem Castell des Eltenberges zugekehrt, undist durch eine nördlich dabei gelegene kleine Schanze mitGraben (einen sog. Tambour) gedeckt. Von den auf demHügel einst vorhandenen Anlagen, unter denen ein hoherThurm zur Beobachtung der Umgegend den Hauptbestand-theil ausmachte, ist über der Erde eben so wenig einUeberrest verblieben, als von der mittelalterlichen Burg,welche den bereits im 11. Jahrhunderte urkundlich vor-kommenden Herrn von Berg zum zeitweiligen Aufenthaltediente. Nur ein mit einer undeutlichen Inschrift versehenesZiegelfragment wurde vor ejniger Zeit gefunden, und befin-det sich jetzt in der Sammlung der Societät für Künste undWissenschaften zu Utrecht. 14 ) Der ehemals dort vorhandengewesene Brunnen ist verschüttet, und von der Beschaffen-heit der zu Ende des 17. Jahrhunderts auf dem Bergeentdeckten sehr bedeutenden Schätze ist nichts Näheresbekannt geworden. 13 ) Um so bemerkenswerther sind dierömischen Ueberbleibsel, welche vor längerer Zeit in derNähe, bei dem Städtchen s Heerenberg, zum Vorschein gekom-men, und worunter namentlich römische Gräber und Münzenangeführt werden. 1G ) Es ist nicht zu zweifeln, dass dieseUeberreste von der Besatzung des Monferland herrühren,die hier in der fruchtbaren Umgebung am Fusse der Hügel-kette sich anbaute, da der Monferland selbst auf einer san-digen und unwirthlichen Fläche liegt.

Anderthalb Meilen südöstlich vom Monferland und einehalbe Meile nördlich von der Kreisstadt Rees, wo jetzt dasLandgut Empel liegt, stand ehemals ein römischer Wartthurm,welcher in der Umgegend der Heidentliurm genannt wurde. ")Derselbe Avar in seiner ganzen Ausdehnung in grossen Zie-geln aufgeführt, stieg in runder Form bis zu einer Höhe