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Aus meinem Leben : Nachgelassene Aufzeichnungen des am 26. Mai 1876 zu Düsseldorf verstorbenen
Entstehung
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an Geld nach dem Jahre 1848 begründet wurde und, dass vor-läufig, so lange der Dienst durch das bestehende Personal wenig-stens scheinbar gesichert würde, an eine durchgreifende Reformum so weniger gedacht werden konnte, als das ungebildete Personal,das aus den Barbirstuben aller kleinen deutschen Staaten aufgelesenund dem Compagnie-Chirurgen-Stande einverleibt war, nicht auf ein-mal entfernt werden konnte. Diese trübe und entfernte Aussicht zurAusführung einer Reform hielt mich aber nicht ab, diesem Gegen-stände fernerhin mit eiserner Consequenz meine Aufmerksamkeit zu-zuwenden, und in der Ueberzeugung, dass es so nicht bleiben könne,fortzuarbeiten durch Schrift. So erschienen fernerhin:das Insti-tut der Chirurgen-Gehilfen", dieOrganisation des Feldlazareth-Wesens", dieBegutachtung des Berichtes einer vom Kriegs-mihisterium zur Reform niedergesetzten Commission" unddasMilitair-Medicinalwesen Preussens, nach den Bedürfnissen der Ge-genwart dargestellt"; letztere Schrift liess ich sechs Jahre nachdem Austritte aus dem Dienste im Jahre 1867 drucken. Ausser-dem bearbeitete ich eineGeschichte des Militair-MedicinalwesensPreussens bis zur Gegenwart", die 1860 erschien und auf die ichstolz bin, da kein anderer Staat eine Geschichte dieses Fachesaufzuweisen hat. Den Beschluss meiner literarischen Thätigkeitin dieser Richtung machte sechs Jahre nach meinem Rücktrittaus dem Dienst:Die Beihilfe der Völker zur Pflege der imKriege Verwundeten und Erkrankten, und ihre Organisation", durchwelche ich nicht allein die an dem in meinem AufenthaltsorteDüsseldorf im Jahre -1866 gestifteten Vereine gemachten Erfah-rungen zur Oeffentlichkeit brachte, sondern auch Vorschläge zueiner zweckmässigeren, über das ganze Land sich erstreckendenOrganisation machte und nachwies, durch welche Art des An-schlusses der Vereins-Thätigkeit an die von der Militair-Behördegetroffenen Anordnungen nur ein erwünschter Erfolg erzielt werdenkönne. Diese Schrift diente den im Jahre 1870 sich neu bilden-den Vereinen als Leiter und Wegweiser.

Ausser diesen literarischen Bestrebungen fand ich währendmeiner dreizehnjährigen Wirksamkeit als Corpsarzt unendlich viel