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Aus meinem Leben : Nachgelassene Aufzeichnungen des am 26. Mai 1876 zu Düsseldorf verstorbenen
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Zweiter Abschnitt.Mein Wirken als Regiinentsarzt.

In Minden fand ich eine recht freundliche Aufnahme beimRegiment und beim Publikum in geselliger Hinsicht. Es fand sichauch Civilpraxis. Die übrige Zeit benutzte ich zu Arbeiten für dasRust'sche theoretisch-praktische Handbuch der Chirurgie, in dessen]. Bande namentlich eine Reihe von Artikeln aus dieser Zeit sichbefindet, welche meinen Namen führen. Auch wurden mehrereAufsätze hier niedergeschrieben, die im Jahr 1832 besonders ge-druckt erschienen.*) Dieser Nebenerwerb wurde nothwendig, weilich durch meine Equipirung mit Militair- und Civilkleidung, durchAnschauung von Büchern und Instrumenten bei meiner Anstellungin Schulden gerathen war, und weil ich meinen guten Bruder nochzu unterstützen hatte, der im Winter 1829/30 seine Staatsprüfungabsolvirte. Ausserdem unternahm ich im Sommer 1830 eine Bade-reise nach Wiesbaden wegen meines Rheumatismus und ladetemeinen Bruder zur Theilnahme ein, welcher in Folge der voran-gegangenen Anstrengungen an Hämorrhoidal - Blutungen aus denLungen gelitten hatte. Ich bemerke diese Reise, weil sie die Ver-anlassung zur Bekanntschaft mit seiner Lebensgefährtin, des Fräu-lein Jenny Freinsheim, der Tochter der Besitzerin des Gast- undBadehauses zur Rose in Wiesbaden, wurde.

Obgleich meine Stellung in Minden mir recht angenehm war,blieb ich doch Hypochonder, wozu die rheumatischen Neckereienviel beitrugen, die ich durch die Lage des Ortes begründet glaubte.Mein Wunsch, nach dem Rhein versetzt zu werden, wurde im Be-ginn des Jahres 1831 schon durch Anstellung beim 5. Ulanen-Re-giment in Düsseldorf erfüllt, wohin ich am Ende des Februars ej. a.abreiste.

Auch in Düsseldorf setzte ich die genannten Arbeiten fort,fasste Recensionen über mir von Prof. Hecker zugeschickte Schriften

*) Siehe nächste Seite,

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