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Gelegenheit, nicht nur durch meine Urtheile, Vorschläge und Be-richte einen Einfluss auf die Organisation auszuüben, sondern auchvielen Mitgliedern des Standes nützlich zu werden durch Wahr-nehmung ihres Interesses, und auch meiner Behörde in Folge Auf-forderung als Rathgeber zu dienen.
Es hatten die Militair-Behörden in den Kriegen in Schleswigund Böhmen sich endlich von der Notwendigkeit einer Reformüberzeugt und somit kam diese, nachdem in den Jahren 1848 und1852 Manches zur Verbesserung des hilfsärztlichen Standes ge-schehen war, im Jahre 1868 zur Ausführung, und zwar im All-gemeinen nach der Richtung, die von mir seit länger als einemVierteljahrhundert vorgezeichnet war. Manches, was von mirangestrebt wurde, ist nachträglich bewilligt worden und Anderesbleibt noch zu gewähren übrig. Der Fortschrittdarfauchhier nicht ausbleiben, wenn man nicht auf eine schiefeEbene gerathen will.
Ich habe von meinen fünfundzwanzigjährigen Bestrebungenzur Schöpfung eines dem Wohle der Armee und der Würde desärztlichen Standes entsprechenden Militair-Medicinalwesens zwardurch mein Ausscheiden aus dem Dienste mit October 1861 keineirdischen Vortheile davon getragen, als Reformer aber die Freudegehabt, das Ziel meiner Bestrebungen noch zu erleben, was nichtJedem zu Theil wird, der in der Gegenwart die Bedürfnisse derZukunft sieht.
Ausserdem hatte ich die Freude, dass sowohl meine Bestre-bungen zur Förderung der Wissenschaft als des Standes derpreussischen Militairärzte eine allgemeine und sehr weit verbreiteteAnerkennung in der Armee, wie bei deren Aerzten fanden, vonwelchen letzteren ich viele Zuschriften erhielt. Es wurden mir 9Ernennungen zum Mitgliede von Academien und Gesellschaften fürNatur- und Heilkunde aus Deutschland, Oesterreich, Grossbritannien,Frankreich, Dänemark, Belgien, Holland und der Schweiz, sowiedrei grosse goldene Medaillen für Kunst und Wissenschaft undein Brillantring von den Königen von Preussen, Schweden, Sachsenund resp. von Belgien zu Theil. Eine andere Anerkennung fand