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Aus meinem Leben : Nachgelassene Aufzeichnungen des am 26. Mai 1876 zu Düsseldorf verstorbenen
Entstehung
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Der im November 1872 (S. 69) ausgesprochene Wunschunseres theuren Vaters, dass ihmein kurzes und schmerzenlosesEnde zu Theil" und ervor den Gehrechen des hohen Alters be-wahrt werden möge", hat nicht in Erfüllung gehen sollen. Seitdem Sommer 1874 begannen gichtische Leiden ihn wiederholtmonatelang an die Stube zu fesseln und der freieren Bewegungzu berauben. Im Sommer J875 war er soweit wieder hergestellt,um eine Badekur in Ems gebrauchen zu können. Im Septemberaber trat die Krankheit mit gesteigerter Heftigkeit auf. Diesorgsame und liebevolle Behandlung seines alten Freundes, desHerrn Generalarztes Dr. Hammer, vermochte die gichtischen Er-scheinungen allmälig zu mildern; für seinen durch eine fast acht-monatliche Krankenstube geschwächten Körper hoffte er noch einmalStärkung vom kommenden Frühjahr zum Besuche von Wildbad.Das Frühjahr aber liess ihn diesmal allzulange warten. Er schil-derte am 9. Mai in einem Briefe an Eugen, welcher ihn Osternbesucht hatte, seinen Zustand wie folgt:

Mein guter lieber Sohn! Ich würde öfter einmal an Dichschreiben, wenn ich Dir Mittheilungen von interessantem Inhaltmachen könnte, was ich leider aus meiner Einsamkeit zu machennicht im Stande bin. Obgleich wir in den Sommer eingerücktsind und Alles um uns herum grün ist, was auch mich mitHoffnungen erfüllte, kann ich mich noch nicht des Lebens er-freuen, denn ich bin noch immer krank und die Natur bietetmir keine Aussichten zu einer baldigen Wiederherstellung dar.Wir haben seit mehreren Tagen eine rauhe und empfindlichkalte Witterung bei blauem Himmel oder Stürmen, die das