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Aus meinem Leben : Nachgelassene Aufzeichnungen des am 26. Mai 1876 zu Düsseldorf verstorbenen
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Vierter AbschnittAustritt aus dem Dieuste und Ruhestaud.

Ich hatte mich durch diese Arbeit neben den bereits sehrgesteigerten amtlichen Arbeiten, zumal mir seit einigen Jahren dasReitpferd zur Bewegung fehlte, krank gemacht. Unterleibsvoll-blütigkeit in Folge mangelnder Bewegung zogen mir Schwindelzu, der mich zu Hause und auf der Strasse befiel, ausserdem Zitternder Hände, besonders der rechten, die mit der Feder beim Schreibendurchging. Ausserdem war ich des Amtes müde. Ich beschlossdaher, meinen Abschied aus dem Dienste nachzusuchen nnd mitmeiner guten Frau nach Düsseldorf überzusiedeln, wo deren Mutterzwar nicht mehr lebte, die bereits am 26. December 1858 ge-storben war, ihr hochbetagter Vater aber noch angetroffen wurde,und wo ich mir bereits vor einigen Jahren ein kleines Haus amSchwanenmarkte (Nr. 1) als Ruhesitz gekauft hatte. Die Ueber-siedelung fand im October 1861 statt, nachdem mir der Abschied,unter Anerkennung meiner Verdienste durch Verleihung des rothenAdlerordens 2. Cl. mit Eichenlaub durch Cabinetsordre vom 16. Sep-tember 1861, Allerhöchst zu Theil wurde. Die Aerzte des Mi-litairs und Civiles in Coblenz, sowie von auswärts gaben mir am10. October ein solennes Abschiedsessen im Hotel Beile-vue, meineVerdienste durch Reden, Gedichte und Toaste anerkennend, undbeschenkten mich mit einem silbernen Tafel-Aufsatz.

Wir hatten kaum unser Wohnhaus bezogen, als der Schwieger-vater, der Kgl. Ober-Postdirector Maurenbrecher unerwartet am12. November starb. Durch die Uebernahme der Erbschafts-An-gelegenheiten wurden mir gleich viele Geschäfte und manche Sorgensowie Unannehmlichkeiten zu Theil, die erst durch den Verkaufdes Hauses der Schwiegereltern im Jahre 1862 beendigt werdenkonnten.

Ich und meine gute Bertha, welche sich über den Wieder-besitz alter Freunde und Bekannten f'reuete, lebten ganz zufrieden