Epilog.
Blicke ich zurück auf mein Leben und auf die während des-selben entwickelte Thätigkeit als Arzt und Militairarzt, so glaubeich mir das Zeugniss geben zu können, dass ich in dieser doppel-ten Kichtung bemüht gewesen bin, nicht allein die Wissenschaftzu fördern, sondern auch für den Stand der preussischen Militair-ärzte mit erspriesslichem Erfolge gewirkt zu haben. — Die zujenem Zwecke vom Jahre 1826 bis 1839 herausgegebenen elfSchriften über „die Necrose", die „mechanischen (Tracturen undLuxationen) und organischen Krankheiten der Knochen", über „denWasserkrebs", den „Brand der Kinder", die „Seebäder auf Nor-derney, Wangeroog und Helgoland", über die „endemische Me-thode" und „die Vermeidung der Arznei-Verschwendung" stelltentheils Lehrbücher, theils Beiträge zur Arznei-Wissenschaft dar.Jene entsprachen den Bedürfnissen der Zeit wegen Mangels ansolchen Schriften, die den Standpunkt der betreffenden Wissenschaftin Deutschland und im Auslande hätten bezeichnen können, wes-halb sie bei den Vorlesungen auf deutschen Universitäten einenverbreiteten Eingang fanden. — Die Beiträge zur Arznei-Wissen-schaft stellten eine auf Erfahrungen begründete Erweiterung desWissens über die betreffenden Gegenstände dar, weshalb ihnensämmtlich eine günstige Kritik und Aufnahme nicht nur in derLiteratur Deutschlands, sondern zum Theil des Auslandes durchUebersetzung zu Theil wurde.
Mit einem nicht minder glücklichen Erfolge wandte ich michspäter vom Jahre 1844 an bis 1867 der Wirksamkeit für dieHebung des militairärztlichen Standes in Preussen durch acht der