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Blei wards be-tra-gen, Ka - no - nen wur-den auf-ge-
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führt, Schwe- rin, der hat fie kom - man - diert.
2. Einsn Trompeter fchickten fie' hinein, ob fie das Pragwollten geben ein, oder ob fie 'es follten einfchießen. — „IhrBürger, laßts euch nicht verdrießen! Wir wollns gewinnen mitdem Schwert; es ift ja viel Millionen wert."
3. Der Trompeter hat Order gebracht und hats dem Königfelber gefagt: „O König, großer König auf Erden, dein Ruhmwird dir erfüllet werden I Sie wolln das Prag nicht geben ein,es foll und muß gefchofjen fein!"
4. Darauf rückte Prinz Heinrich heran, rückte an mit vierzig-taufend Mann. Und als Schwerin das hatte vernommen, daß derSuccurs war angekommen, da fchoffen fie wohl tapfer drein:„Bataille muß gewonnen fein!"
5. Die Bürger fchrien: „Daß Gott erbarm! Wie macht unsdoch der Fritz fo warm! Wir wollten ihm das Prag gern eingeben;verfchon er uns doch nur das Leben!" Der Kommandant, dergings durchaus nicht ein; es foll und muß gefchoffen fein!
6. Hierauf ward ein Ausfall gemacht; Schwerin, der führt,ja führt die Schlacht. Potz Donner, Hagel, Feur und Flammen!fo fchoffen fie die Feftung zufammen. Und bei fo großer Angftund Not Schwerin, der ward gefchoffen tot.
7. Da fing der König wohl an: „Ach, ach, was habn dieFeind getan! Meine halbe Armee wollt ich drum geben, wennmein Schwerin noch war am Leben; er war allzeit ein tapfrerHeld, ftand allezeit bereit im Feld."
8. Ei, wer hat denn das Liedlein erdacht? Wohl drei Hufaren,die habens gemacht; bei Lobofitz find fie gewefen, in Zeitungenhabn fies gelcfen. Triumph, Triumph, Viktoria! Es lebe dergroße Friedrich allda!