Druckschrift 
Der Zupfgeigenhansl
Entstehung
Seite
135
Einzelbild herunterladen
 

AUF DER LANDSTRASSE

135

Aus He[(en-Naffan.

CV

gU-J I J JJ

äS

* 9

-w*1. Es wollt ein Mägd - lein früh auf - {tehn, drei

CT

jtf JTT l frt =3=3

i

vier - tel Stund vor Tag-,

wollt in den

cv

Q ^n-^-N^ N

Q Q

Wald fpa - zio - ren gehn, hol - dri, hol - dra, fpa-

cv

II

r. ----- V

zie -ren gehn, wollt Brom-beem bre-chen ab.

2. Und als fie in den Wald nein kam, da kam des JägersKnecht:Ei Mägdlein, {eher dich aus dem Wald, holdri, holdra,aus dem Wald, s i[t meinem Herrn nicht recht."

3. Und als fies ein Stück weiter kam, da kam des JägersSohn:Ei Mägdlein, fetz dich nieder, holdri, holdra, nieder undzupf dein Körblein voll."

4.Ein Körblein voll, das brauch ich nicht, eine Handvollift genug. In meines Vaters Garten, holdri, holdra, Garten, dawachfen Brombeern gnug."

5. Und als dreiviertel Jahr um warn, die Brombeern wurdengroß, da hat das fchwarzbraun Mägdelein, holdri, holdra, Mägde-lein ein Kind auf ihrem Schoß.

6. Sie Jchaut das Kind barmherzig an:Ach Gott, was iftdenn das? Sind das die braunen Beeren, holdri, holdra, Beeren,die ichs gegeffen hab?" \