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Der Zupfgeigenhansl
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SOMMERLUST

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Schall, lieblich die Vöglein fingen, vor- aus die Nach-ti - gall.

2. Der Kuckuck mit feim Schreien macht fröhlich jedermann,des Abends fröhlich reihen die Meidlein wohlgetan. Spazierenzu dem Bronnen pflegt man zu diefer Zeit, all Welt fucht Freudund Wonnen mit Reifen fern und weit.

3. Darum lob ich den Summer, darzu den Maien gut, derwendt uns allen Kummer und bringt viel Freud und Mut; derZeit will ich genießen, dieweil ich Pfenning hab, und wen es tutverdrießen, der fall die Stiegen ab.

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Thy[ius, Lautenbuch, um 1600,0 C GV

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Der Win - ter ift ver - gan - gen, ich feh desich feh die Blüm-lein pran - gen, des ift mein

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Mai - en Schein, \ c «, ,- ; t i a~Herz er-freut. / So fern ln l e ' nem Ta - le, da

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ift gar lu - ftig fein, da fingt die Nach - ti-,G c GV 0

ga - le und manch Wald - - ge - lein.

2. Ich geh, ein Mai zu hauen, hin durch das grüne Gras,fchenk meinem Buhl die Treue, die mir die liebfte was. Undbitt, dafj fie mag kommen, all vor dem Fenfter ftahn, empfangenden Mai mit Blumen, er ift gar wohl getan.

3. Er nahm fie fonder Trauern in feine Arme blank, derWächter auf der Mauern hub an ein Lied und fang:Ift jemandnoch darinnen, der mag bald heimwärts gähn. Ich feh dc«n Tagherdringen fchon durch die Wolken klar."