BALLADEN
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11. „Was wirft du denn da unten tun? Da geben nicht dieVürmer Ruh." „Da unten ift die himmlifche Ruh, die Gräberlecken alles zu."
12. „Da unten hörft nicht Glockenklang, da unten hörft nichtogelfang, da fchreit ja ftets die himmlifche Taub: ihr Gräber,ihließt euch alle auf!
13. Da unten fchreit das Höllenhuhn: ihr Gräber fchließtuch alle zu, ihr Gräber fchließt euch fefte!" — Die erfte Eheie befte.
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Nach Scherrers Jungbrunnen.Weife aus Oberhe[(en.E
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1. Es ritt ein Rei - ter wohl durch das Ried, er
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fchwenkt fich um und fang ein Lied, einE A
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Lied von drei - erE
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drü - ben im Wald tat
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2. „Schöne Jungfrau, wollt ihr mit mir gähn, ich will'euchehren, was ich kann: ein Lied von dreierlei Stimmen, das drübenm Wald tut klingen."
3. Er nahm fie bei dem Gürtelfchlofj und fchwang fie hinterich auf fein Roß, er ritt gar eilend und balde zu einem ftock-infteren Walde.
4. Er fpreit feinen Mantel ins grüne Gras und bat fie, daßie zu ihm faß: „Schöne Jungfrau, du mußt mir laufen, mein[eibkraus Härlein verzaufen."
5. So manches Löcklein als fie zertat, fo manche Träneiel ihr herab. Er fchaute ihr unter die Augen: „Feinsliebchen,'as bift du fo traurig?