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LIEBESKLAQE
2. |: Do laß i meine Äugele um und um gehn, :|: do fleh-n-1mein herztaufige Schatz bel-n-em andre Jtehn. :|
3. |: Und bel-n-em andre ftehe fehn, ach das tut weh! :|: JetzbhOt di Gott, herztaufige Schatz, dl fieh-n-i nimme mehl :|
4. |: Jetz kauf 1 mir Tinle-n-und Feder und Papier :|: undfchreibe meim herztaufige Schatz einen Abfchiedsbrief. :|
5. j: Jetz leg 1 mi nieder aufs Heu und aufs Stroh, :|: do falledrei Röfele mir in den Schoß. :|
6. |: Und diefe drei Röfele find rolerot: :|: Jetzt weiß I net,lebt mel Schatz oder ift er tot. :[
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Aus Tübingen.
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1. Durchs Wie-fe - tal gang i jetz na, brech lau-ter Ba-
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ten-ke dor -na. Ba - ten-ke muß 1 bre - che, fchöns
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Strauß - le drauß ma - che, aus lau - ter Ba-
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ten-ke-n-und Klee, 1 han ja koi Schät-ze-le meh.
2. Und wenn i koi Schätzte meh hab, warum liegts dann netIn felm Grab? Tat zum Grab ja mit Klage fchons Sträufjele trageaus lauter Batenke-n-und Klee, 1 han ja koi Schätzele meh.
3b Ach, s lebt ja und ifcht mir net treu, und i weiß, jetz Ifchtalles vorbei. Und die Rofe-n-und die Nelke muffet traurig verwelke,verwelke Batenke-n-und Klee, 1 han ja koi Schätzele meh.
In Herders Volksliedern 1778.
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1. Wenn Ich ein Vög- lein war und auch zwei FlOg-leln hätt,