Druckschrift 
7 (1833)
Entstehung
Seite
737
Einzelbild herunterladen
 

Noveij.e CLVI. De prole ruaticorum dioideilda. 737

">t sich, oder für ihre zweiten Ehemänner, und die in sol-chen Ehen erzeugten Rinder, einen Gewinn machen.

Seh In ss. Diesen Unsern Willen nun und wag durchdiese erhabene pragmatische Verfügung - ausgesprochen wordenIst, wird deine Hoheit zugleich mit dem glückseligsten Erz-Bischof zu Theopolis (Antiochien) ins Werk zu setzen und zurVollziehung' zu bringen bemüht sein. Gegeben zu Constanti-"opel, den 1. Februar, unter der Regierung des Kaisers Ju-"t'uianus, unter dem Cousulate des ...... V. 67.

Einhundertiinclscchsundfunfzigste Novelle *).

De prole rusticorum dividenda.{Von der Vcrlhcüung der Nachkommen der Hörigen.)

»_, Einleitung'. Die Geschäftsführer der .hochheiligen

V| fcle zll Apunia habeu Uns unterrichtet, dass einige ande-

y " Herren unterworfene Hörige sich mit ihren hörigen

r, "'enspersoneu verbunden und Rinder gezeugt hätten, und

''»eii gebeten, dass sowohl die hörigen Frauen, als auch die

'"«er derselben, da diese dem Mutterleib folgen, zugegeben

j. rd eii möchten. Es scheinen aber Diejenigen, welche hierum

le,) » nicht zu wissen, was Unsere neulich erlassene Verord-

■yy Erstes C'apitel. Denn wenn sich Freie mit hörigen, ibern Verheiratben, so werden nach den in der Verordnung ent-lii |'" e " ^'■'"'Js.itzeii die Rinder der Mutter folgen, und alsoSil A Zl ' r ^'"'h^it gelangen 3 ); wenn aber [beide Gatten] HörigeSoi l' 6 ° vv ' r( ^ jene Verordnung nicht durchgängig Platz ergreifen,fta . er "> wie Wir neulich beschlossen und verordnet haben, die

Wenn nämlich die Zahl

\aclii•W |^. 0 " m,e »«chaft gctheilt werden

ty en ". er gleich ist, so wird sie in zwei Hälften getheilt,

\vi r( i , sie a ' Jer ungleich, oder auch blos eins erzeugt ist, dann

8(, s er Mutterleib den Vorzug haben, weil er auch mehr

dr e f ^'?" lleli ";'t- Ein Kind folgt also der Mutter, wenn aber

ftb er I ort *" sind, so werden zwei zur Mutter gehören , eins

So •yy-'T "Walt des Herrn des Vaters unterworfen sein, und

V'u | ^ er Mutterleib stets, wie Wir vorhin angegeben ha-

S j e ", * or zug haben. Und auch die Apamienser mögen

» «ass nach diesem Gruudsatz die Nachkommenschaft

fy Nov l R'; >SKil 't- S. Biener Gesch. d. Novellen S. 474.

Vergl" •,"''.''• •'"' «'«leite alter als die vorliegende Novelle Jst9 >* e IUchr f'? 6 " 8 r ' > s »vigny über den Koni. Cbionnt in derrf) A'o» ■'. "' Kcscliiclitl. Kechtfwisi. VI. S. '279.

£, ""' Ctt, c, ä.

or l'-Jitr. civ.VU. 47