736 Novelle CLV. Ut malre» ralionibu* tulclac tubjaceant.
das zwanzigste 3 ) Lebensjahr angetreten Labe, obne das» ibr i»irgend einer Hingicht die von Uns erlassene erhabene Verord-nung entgegenstehen soll, welche bestimmt, dass die Kindergegen ihre Eltern, sowie die Freigelassenen gegen ihre " 8 "trone des Rechts der Wiedereinsetzung in den vorigen Standsich nicht bedienöli können, da das Gesetz von Denen, welchedie Vormundschaft über ihre Kinder übernehmen 4 ), nicht spricht»Im Gegeiltheil hernach noch eine andere erhabene Verordnung yvon Uns erlassen worden ist, welche bestimmt, dass Diejeni-gen, welche zu Vormündern bestellt wordeu sind, die Vor-mundschaften über ihre Pflegebefohlnen nicht anders überneh-men sollen, als wenn sie zur Zeit ihrer Bestellung zu Proto-coll erklären, dass sie die Pilegebefohluen nicht iinvertbeidigtlassen wollen, und da, wenn es sich treifen sollte, dass dl"Mutter die Vormundschaft über ihre Kinder übernimmt, a "^sie dies thun, und durchaus zur Ablegung der vormnndscbs';"liehen Rechnungen verpflichtet sein inuss, und da, wenn *' eeinen andern Vormund ihren Kindern bestellen will, sie dienur auf ihre und ihres Vermögens Gefahr thun kann. Di»' esoll auch in diesem Falle schlechterdings die wohlehrbare M iT 'tha, wenn sie nachweisen wird, dass die Fristen, wüi> renwelcher ihr die Rechte der Wiedereinsetzung in den v ° rl ^f (Stand zustehen, noch nicht verflossen seien, sowohlWiedereinsetzung in den vorigen Stand, als auch B i.anderen Rechte sich bedienen können, durch welche v 'gere Gesetze Allen, welche noch in dem nnvollkouiin^ 11Alter sich befinden, Befugnisse und Hülfe gewähren» " eUnsere Majestät verordnet zwar, dass den Eltern die lUl !schuldige Ehrfurcht und alle Ehre und Hochachtung von <| eKindern bewahrt werden soll, so dass jenen von diesen ke>'Verletzung zugefügt werden darf, Wir halten aber dafür, •"'die Vernachlässigung der Kinder aus der ersten Ehe i'" -gewissenhaft sei, und es auch soust sich nicht gebühre, ü j,dergleichen Mütter durch die Sachen, welche aus dem vat«eben. Vermögen an solche Kinder gekommen sind, entvve
3) Haloander hat; ilxwnov TttfilttoS; <1. h. das 25«**' jfft*
4) Ittol 1&P ttvttStyjid'üiv -tr\v tnnQOJiijy. JL>H;s übersetz „jclilo a'niler» de hin ditpulat, quac etc. und daher lieiiiti j jtj .Diejenigen, welche behaupten, dass die von J us t\ ".. ia se i,festgesetzte Ausnahme nur auf die Mutter zu bescnHin» ,auf diese Stelle der Novelle. S. z. B. v. Glück »«• »•_* , lpr
V. S. 465. Dagegen sucht Bu rcha rili in d. lj< '*L ( \ ve iseiWiedereinsetzung in den vorigen Stand S. 123i pi > j jl)( .dass es richtiger sei» jene Worte durch de Ins, </"» ■ 1,,setzen und daher die Nov. auf die Eltern überhauptziehen.6) L. 28. C. dt adnu tut. 5. 37.
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