Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
711
Einzelbild herunterladen
 

Pandect. L. XXIII. Tit. 4. lie pttcih dotalibus. 711

Pactum des Inhalts eingegangen worden ist, dass der Ehemamid «e Früchte in lleirathsgut verwandeln, und die Frau [selbst]8i ch und ihre fSclawn] is0 ) ernähre», oder unterhalten undil »-e gesammten Lasten tragen sollte; warum soll man mchtSa gen, dass die Uebereinkuuft gelte?

5. PAUL. lib. VII. ad Sabin. - Darüber darf mannicht Übereinkommen, dass nicht wegen der Sitten geklagt,od er dass [ nicht | entweder mehr oder weniger gefordert wer-de» solle "'}, damit nicht die öffentliche Strafe durch Irivat-'«rabredung aufgehoben werde. §. 1. Und nicht einmal dieP »cta sind zu halten, dass nicht wegen geschenkter, oder ent-sendeter Sachen geklagt werden solle, weil durch das einePactum die Frauen zum Stehlen aufgefordert werden, durchdi 's andere gegen das bürgerliche Hecht '«') Verstössen wird.§• 2. Und wenn man übereingekommen sein wird, dass nicht^«ge» der nolhwendigen Kosten geklagt werden sollte, so,st das Pactum nicht zu halten, weil solche Kosten das Uei-fathsgul von Hechts wegen vermindern.

, (>. ULI», lib. IV. Od Ed. - Poinnonnis sagt, derEhemann könne nicht pacisciren, dass er in Bezug aiii dasU eiralh„ B „t' nur für böse Absicht stehen solle, i.a.nl.ch zumß «»<en der sich verheirathenden [Frauensperson], obwohl erl^i 8cireil k ; iiuie , dass die Forderung an einen Schuldner, wel-cI ><* ihm ein lleirathsgut versprochen hat, ...cht auf »eine Ge-*»« stehen solle-, den« er billigt es auch, dM. ■**&£**P»ci S cire„ könne dass das lleirathsgnt auf die Gefahr der Frau"ehe tt solle und umgekehrt, dass das lleirathsgut, welches auiGefahr der Frau steht, auf die Gefahr des Memannes stehen solle.

7. POMPON. lib. XV. ad Sabin. — Wenn em Hei-

Glück XXV S. 355. Anm. 70. diese Werte richtiger, alsman sie bisher verstand, indem man hinter CMSeOUtU ein

^SKSSr?« Bein, zu * 73. J. 1. im vorherg. Tit.

JSwS'ÄÄT&S £A vor JMttaUjj »*gg£

ttitut der actio oder des Judicium d* v,or,bus z.''eziehe.^Hatte nämlich der Man./oder die Frau sich Vergehen zwSchulden kommen lassen, so konnte der UMC '«ff«^ g£&uf Scheidung «hingen und den schuldigen <•» «" f^Xr-Venniigens^rchtheile. Nach unserer Stelle soU gg^gS.einhuntt, dass der eine Gatte die schlechten Sitl«. * ^

deren nicht rügen wolle, ebenso wenig gelten, w ' ' ni;ht

tum, daita jene Vern.ög.msnarh.l.e.lo vernumlert o e r «

werden sollen. Das ferste« wird *be*■JTSSS^* «»«*"W ä c h te . a. a. O. S. 171.) bezweifelt. S. dagegen

158) Wrtclu.sä 7 henhungen unter Ehegatten verbietet. S. L. 1.2. 1). de donat. int. v. et tuo. 24. 1.