Pandkct. V. XVH. Tit. 2. i'ro socio.
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geleitet worden ist, sei dieselbe aufgekündigt, sie möge nuuaber das ganze Vermögen oder über ein einziges Gescbäft ge-flossen sein. §. 1. Ebenso sagtLabeo, dass, wenn dasVermögen eines Genossen von den Gläubigern verkauft wor-Jf" ? die Genossenschaft aufgelöst werde. §. 2. Wenn eineGenossenschaft zu Erkaufung oder Erpachtung einer gewissen^ache geschlossen ist, so ist, sagtLabeo, auch der nach dem"de eines [Genossen] entstandene Gewinn oder Verlust ge-meinschaftlich. §. 3. Ich habe gesagt, durch Uebereinkuuft\"'**t'«sK) werde die Genossenschaft getrennt; das heisst soViel; wenn Alle darüber einverstanden sind (ilissi-n/iiiii/). Wie, " 1 " > Wenn Einer aufkündigt? Cassius schreibt, der, wel-euer die Genossenschaft aufkündige , entledige seine Genosse«|"egeii sich, nicht aber sich gegen sie der Verbindlichkeit,"d so ist es auch allerdings zu halten , wenn die Auf kün-'?""«' in arglistiger Absicht geschehen ist, z. B. wenn, dalr eine (Genossenschaft für das ganze Vermögen geschlossen,a J"Uiif einer deshalb, weil ihm eine Erbschaft zugefallen, auf-j> e kündigt hat; daher wird zwar, wenu die Erbschaft Schaden., "fft j dieser den treffen, welcher aufgekündigt hat, de«"''•en aber wird er auf erhobene Klage mit dem Genosse«° e,Ue "»scJiaftlich zu machen angehalten werden. Wenn er aber■Weh der Aufkündigung etwas erwirbt, so ist es nicht ge-Ue, «»cLuftHc| I zu machen, weil hierbei keine Arglist begangenrden ist. §. 4. So auch, wenn wir eine Genossenschaft
* u,r j Ankauf einer Sache schliessen, du aber nachher sie allein
" Wnfen wünschest und deshalb die Gesellschaft aufkündigst,
" n sie allein zu kaufen, so wirst du mir meinen Schaden er-
*e<zeu
müssen; hast du aber deswegeu aufgekündigt, weil du
l d em Ankauf keine Lust hattest, so bist du nicht verpUich
H
V' ^enn gleich ich sie gekauft habe; weil hier kein Betrug
haltet; m >d dem stimmt auch julianuH bei. §. 5. Ia«r
G e ° aber schreibt in den Büchern Posteriori), wenn einer der
^ ei »OHsen die Genossenschaft zu einer Zeit auf kündigt , wo
Sei- ,,eil der Genossen davon anhing-, dass sie nicht auf
fan,*' Würde, so mache er sich in der Geuossenklage sach-
j. $» nämlich wenn wir unter Eingehung einer Genossen-
Ml -Sc/aven gekauft haben und du mir dann dieselbe zii
hafT- *** aufsa 8' 8t i W> «er Verkauf der Sclaven «nvortheil-
lai ,S '' J " ( ' em *"af/e He '" it <m wi' der Geuoaaenklage zu be-
^t *" u ■> Weil du mich in eine liachtheiligere Lage setzest.
( J j r ° c,l, "8 sagt, dies sei insofern wahr, wenn es der |g-aiizen|
lii 8 mft ,,ic ' a / " ( «' ;i K 1 '>ch sei , die Genossenschaft aufzu-
dTV< den " " ,,,ner ist nl '^ t " ,IS z " beobachten, was einem
^ ««nossen für seine Person nützlich ist, sondern was der
»ossenscUaft Vortheil bringt; dies ist so zu verstehen; wenn