94 Pandfct. L. XIII. Tit. 6 De pecunia conslitula.
für eben die Quantität hinzukomme. Und dies glaube ich Wnicht zuzulassen, um so melir, Aveil der Gläubiger dadurch,dass er das Geld annahm, die Strafe auch erlassen zu habe»scheint.
Fünftel- Titel.
J) c p e c u ni a c o 11 s t it u t a.
(Vom conslhu'trlen Geldc 1 '-),
1. ULP. «b. XXVII. ad Ed. — Durch dieses Edict be-eünstigt der Prätot die natürliche Billigkeit, indem er die a" sEini"»ehi eingegangenen Constitute beschützt, weil es ein schW«'res [Vergehen] ist, das [gegebene] Wort zu verletzen. §• ,'Der Prätor sagt: welcher geschuldetes Geld con»"'tuirt hat; welcher ist so anzunehmen: oder welch e idenn auch Frauenspersonen sind wegen coustituirten [Geld c 'Jgehalten, wenn sie nicbt iutercedirt ' fl ) sein sollten. §• VWenn auch wegen des Mündels im Edict nichts ausgesprocb 6ist so wird er dennoch durch Coustiluiren oline Ermächtig 1 ")'des Vormunds nicht verbindlich gemacht. §. 3. Aber wenn «'"Haussohn constituirt haben sollte, so fragt es sieb, ob er SShalten sei, doch halte ich es für wahr, dass sowohl er selbS'wenn er constituirt, gehalten sei, als auch der Vater weg edes Sonderguts. §. 4. Man muss sagen, dass derjenige, \feher unnütz stipulirt hat, da er hat stipuliren wollen, »M[aber gewollt hat,] dass ihm constituirt würde, nicht [mit »Klage] wegen des constituirlen [Geldes] verfahren könne,[die" Stipulation ] nicbt mit der Absicht eines CoiiStituirendeSsondern mit [der] eines Versprechenden eingegangen ist. §• 'Man hat die Streitfrage aufgeworfen, ob etwas Anderes c°Stituirt werden kann, als was geschuldet wird; doch da >$
15) Dieser Titel handelt von dem ans dem Ediclc1 des Pi";J
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abstammenden Vertrag, durch welchen Jemand die' Bf
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einer schon bestehenden Schuld, sei es einer eigenen, ,,,einer fremden, noch besonders verspricht. Das Wort < ;0 '.j 0 |ttuere bedeutet hier also: Etwas, zu dessen Leistung sC Xj(eine Verpflichtung da ist, noch besonders versprechen, un a * j<nach prätorischeiii Recht. Diese Bedeutung hess sieb iffllj ijsehen nicht .füglich wiedergeben. Das Wort peCwfa l" 1 ' '-"''iieHtoft bei den Römischen Juristen die Bedeutung, dass alle So*welche im Vermögen eines Menschen sind, darunter' beg« •$werden, selbst Handlungen. Da jedoch «las Wort r'^.j,noch weitere Bedeutung hat, so konnte pöcunia nicht flj»Sache übersezt werdeil. Es hat also Gel<I hier eine une'B
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liehe Bedeutung. S. auch v. Glück a. a. O. S16) D, h. die Verbindlichkeit eines Andern, zum Vortnt*'-00selben, übernommen haben sollten. S. darüber den 1. ? } f10. Buchs.
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