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3 (1831)
Entstehung
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457
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Pandict. L. XXXIII. Tit. 5. De aptione vcl clccthne leg. 457

Neratiiis behauptet, olme Folge, wenn er den Pninphilus aus-schlägt , und dieser könne daher immer noch gewählt werden.HO. PAUL. Jib. III. Scnlcnl. — [Ist ein Vermächtnissso hinterlassen worden:] Dieses oder Jen es, welchesVon beiden der Ve rmächtni ssinliaber auswählenwird, und der Vermächtnissinhaber hat keine Wahl getroffen,Weil er nach dem Verfalltage des Vermächtnisses gestorben>»t, so geht, wie angenommen worden ist, die Auswahl aufseinen Erben über.

20. LABEO lib. IL Posier, a Javol. JEpi'lom. — BeimAufidius im ersten Buche ist zur Antwort ertheilt worden,das», weun ein Vermächtniss so ausgesetzt worden: von mei-nen Tischkleidern soll er die j eiligen , die ihmanstehen werden, nehmen und für sich b ehalten ,und der Verinächtnissinhaber sich über seine Wahl ausgespro-chen, demnächst aber, bevor er die gewühlten an sich genom-men, andere auswählen wollte, er seinen Willen nicht so än-dern könne, um andere zu nehmen, weil das ganze Hecht ausdein Vermächtniss sofort durch die erste Willenserklärung,Wodurch er, welche er nehmen wolle, »ich ausgesprochen,erloschen ist. Denn die Sache wird sogleich unmittelbar dieseine , sobald er sich über die Wahl derselben ausgespro-chen hat.

21. SCAEVOLA lib. XXII. D/>.— Jemand hatte seinenSolni und seine Gattin zu Erben eingesetzt, seine Tochter abere »terbt und ihr ein Vermächtniss von hundert [tausendSesterlien] ausgesetzt, wenn sie in der Familie heirathenWürde, mit diesen Worten: und noch überdies nach deinErmessen ihrer Mutter Sempronia zehn Sclaven,Reiche sofort nach dem Antritte der Erbschaft1 '"■ von meiner Gattin S e ni p r o u i a ausgewähltWerden sollen, und diese Sclaven sollen ihr, so-bald sie in der Familie geheirathel haben wird,ßegeben werden. Im Fall ein Tlieil dieser Scla-Ve n, ehe sie geheirnthet haben wird, gestorbenSein sollte, so sollen ihr an deren Stelle nach demErmessen ihrerMutterSempronia andere gegebenWerden, so dass sie die ganze Zahl erhält. SollteJ «re Mutter Sempronia kein« Auswahl treffenWollen, so soll sie sich diejenigen, welche sie

a »en will, selbst auslesen. Es wurde angefragt, obBa clidein die Mutter gewählt habe, die vor der VerLeiralLimgy°u diesen Sclaven erzeugten Kinder der Tochter noch ausserl^ier Zahl von zehn Sclaven gehörte«? Er antwortete: da derTestator das Vermächtniss auf die Zeit ihrer Verbeirathimgübergetragen habe, so gehörten sie, weil die Sclav innen in der